«KI in der Sozialen Arbeit» – Fachgespräch mit David Moos und Sophie Rudolph

Shownotes

In den Fachgesprächen unterhält sich Stefan Ribler mit Expertinnen der Ostschweizer Fachhochschule aus dem Departement Soziale Arbeit über aktuelle, relevante und innovative Themen im Feld der Sozialen Arbeit. Sie beleuchten darin fachliche, wissenschaftliche und praxisorientierte Entwicklungen und zentrale Projekte. Sie nehmen Bezug auf konzeptionelle und methodische wie auch forschungsspezifische Dimensionen und diskutieren darin Veränderungsprozesse und konkrete Anforderungen an Professionelle, ihre Handlungsfelder und entsprechende Adressateninnen.

Digitale Transformation und damit die Schwerpunkte Künstliche Intelligenz, Large Language Model, Chatbots. Inhalte, um die man heutzutage nicht mehr herumkommt. Ein Thema, das darum natürlich auch die Soziale Arbeit stark beschäftigt und verändert. Wie kann man diese neuen Werkzeuge proaktiv und nutzbringend einsetzen, ohne dabei ethische Grundsätze oder Gefahren und Risiken zu vergessen? Welche Entwicklungsansätze und Chancen bringen sie dabei mit sich? Und wie transformiert KI die Gesellschaft weiter, und damit auch den Bereich der Sozialen Arbeit?

Profil von David Moos https://www.ost.ch/de/person/david-moos-11305

Profil von Sophie Rudolph https://www.ost.ch/de/person/sophie-rudolph-7350

Zu finden sind die Fachgespräche auch auf Youtube https://www.youtube.com/playlist?list=PL2YvS91Bzqrr71_iHqDWK8ctDHrxIENeS

Weitere Informationen zum Fachgespräch der OST – Ostschweizer Fachhochschule unter www.ost.ch/

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zum Fachgespräch mit Expertinnen und Experten aus unserem Fachbereich Sozialen Arbeit.

00:00:07: Heute heiße ich herzlich willkommen Sophie Rudolf und David Moss.

00:00:12: Herzlich Willkommen, dass alle Expertisen uns zur Verfügung stellen und Expertise entlang von Digitalisierung in der sozialen Arbeit und dort ihnen so Schwerpunktmässig Keine ein.

00:00:39: Ich habe gerade den Tagessagzeiger von Dreizehnten nachten.

00:00:43: Die Debatte zur künstlichen Intelligenz will kommunaler Lernboost oder problematischer Entwicklung?

00:00:49: Das ist auch, was ich in der Lehre beschäftige und aber eben im Zusammenhang mit Sozialarbeiter aus sozialpädagogischem Inhalt.

00:00:58: Ich möchte gerne einsteigen mit einem Fallbeispiel – und zwar bin ich noch vor der Sommerferie einen jungen Erwachsenen aus der Sozialpsychiatrie zusammengesessen und haben so wie das Thema keine Medienkompetenz.

00:01:12: Wie gehen wir um mit den Medien?

00:01:13: Wo bin ich, in welchen Plattformen bin ich

00:01:15: unterwegs?".

00:01:16: Die meisten haben Keine benutzt – ich sage jetzt nicht welche, aber die haben keine benutzt!

00:01:22: Und was mich erstaunt hat ist, wie sie sich genutzt haben.

00:01:26: Also Sie haben zum Beispiel gefragt, wie ich mit einem Konflikt umgehe.

00:01:30: Sie haben fragstellt, wie soll ich eine Beziehung beenden?

00:01:34: Das hat mich wirklich erstaunt.

00:01:36: Es sind keine reine Wissenslagen, sondern es gibt viele Tüfer in einer ganz anderen Form auch von Persönlichkeit, Beziehungsgestaltung, Lebensweltbewältigung – also ganz andere Themen.

00:01:49: Erlebt ihr das auch?

00:01:51: Und wenn ja, in welcher Form?

00:01:53: müsstet ihr hier soziale Arbeit oder Kadersozialarbeit wie etwas

00:01:59: bieten?

00:02:00: Ja, vielen Dank.

00:02:01: Also erst mal auch noch für die Einladung.

00:02:03: und dieses Beispiel erinnert mich jetzt gerade tatsächlich auch an eine Diskussion, die wir mit Studierenden hatten, die sich auch in einem Praxisprojekt mit KI-Nutzungen beschäftigt haben und da ging es dann genau auch darum, dass sie das eben nicht nur fürs Studium sondern vor allem auch in der Praxisausbildung nutzen.

00:02:20: Es gab eine schwierige Situation in einer Wohngruppe.

00:02:23: am Abend sitzt an der Studierende allein zu Hause und dann kommt natürlich auf die Idee jetzt reflektiere ich mal diese Situation und schilder jetzt mal diese situation halt der KI und lass mir mal halt antworten wie würde Was würde ich jetzt geraten bekommen, wie gehe ich als Sozialpädagogin mit der Situation um?

00:02:44: Das ist die Reflexionsebene.

00:02:46: Und jetzt komme ich wirklich wie ein Nödelei ... Ich denke vor nicht, dass es irgendwie nicht nur einfach eine Reflektion, sondern als Handlungsanlei-Titzi im Boot nimmt.

00:02:58: Also keine Einfrage, du wirst gar nicht mitten in einem Klientum.

00:03:02: Wo bist Du?

00:03:03: Wo spuckt Du?

00:03:05: Wie reagieren wir dann auf einen Sohnentwicklung?

00:03:08: Ich glaube, das kommt wahrscheinlich sehr schnell an.

00:03:11: Gerade wenn man jetzt eine junge oder junge Sozialarbeiterin ist und dann vielleicht diese Expertise noch nicht hat, dass man sie auch sehr schnell keine gefragt hat und das als Handlungsempfehlung so nimmt und gerade umsetzt, wenn man einfach noch unsicher ist – wenn man es nicht weiss.

00:03:28: Und da ist es halt schon wichtig, dass wir wissen wie die Alpuzza generiert werden von der künstlichen Intelligenz und dass man das nicht einfach eins oder zwei Sets übernehmen

00:03:40: kann.

00:03:40: Ich beschäftige mich auch, wie auf zwei Ebenen sein es ist, wie man im Studium keine Einufe nutzen kann.

00:03:47: Also was bedeutet da für ein Lernen-Inhalt?

00:03:49: Für eine Lernstrategie?

00:03:50: Die methodische, didaktische Ansätze.

00:03:52: Aber eben auch, was bedeutet dafür Profession?

00:03:55: Wo gibt's hier von der Professionslogik her Zugänge?

00:03:59: Ist denn so wie jetzt in dem Titel des Tagesherzeigers eher ... Wirklichen will kommen ein Lernbereich, also das Lernapplikation.

00:04:10: Oder sagen die OI?

00:04:11: Da ist jetzt tatsächlich sehr problematisch und wir verlieren stückweit auch Studium, das Lernen in einer ursprünglichen Form.

00:04:20: Wie ist denn auch Wie-Schätzung?

00:04:22: Ja ich glaube man muss dann eigentlich erstmal anfangen sich den Lernprozess überhaupt erstmals überlegen.

00:04:28: oder wie lernen wir auch ohne KI?

00:04:31: am meisten lerne ich eigentlich, wenn ich selber tun muss.

00:04:34: Klar natürlich auch durch das Lesen von Texten, sage ich mal, lerne nicht vielleicht ein Thema kennen.

00:04:41: aber wenn ich selbst das Wissen weiter vermitteln muss dann bin ich zum Beispiel gezwungen mich natürlich auch ganz anders mit dem Wissen auseinanderzusetzen als wenn ich es einfach wiedergebe oder halt tatsächlich halt auch schauen wir sind die Taxonomiestufen in dem Lernprozess Und dann eigentlich erst im zweiten Schritt fragen, wie spielt die KI jetzt damit rein?

00:05:06: Und an welcher Stelle kann KI ein Lernprozess sinnvoll unterstützen?

00:05:11: und wo unterbindet KI-Nutzung vielleicht auch einen sinnvollen Lern Prozess.

00:05:18: Also dank der KI oder dank dieser Debatte über KI ist es gut, dass man nochmal das Lernen reflektiert.

00:05:25: oder der ganze Prozess reflektiert.

00:05:28: Und ich glaube, wenn man zum Beispiel den Bogen wieder schlägt zu der Sozialarbeit ist es vielleicht auch gut, normal die Profession von der sozialen Arbeit zu reflektieren.

00:05:34: Was heisst das überhaupt?

00:05:36: Und was macht ihr aus dieser Profession?

00:05:39: Also im Umkehrschluss würde heißen, dass wir jetzt noch mehr zwungen sind, uns überlegen, was ist z.B.

00:05:44: die Wissenskompetenz eines professionellen Sozialarbeiter und professioneller Sozialpädagogin.

00:05:50: Die auseinandersetzigen finde ich schade!

00:05:52: Noch einmal, wenn man sagt, früher war es so.

00:05:56: Wissen, die ich mir reingene.

00:05:59: Und wenn es nur geschichtliche historische Wisse ist oder was wir früher gelernt haben, dann hätten wir erst Weltkriegsschaften gefunden und so weiter.

00:06:06: Das wissen wir uns einfach innen genommen haben.

00:06:09: Da hätte er ein Stück weit auch mit den menschwertigen zu tun.

00:06:13: Also Wissen bildet Persönlichkeit.

00:06:16: Wenn ich jetzt im digitalen Kontext bin und sage heutzutage wüsste noch ... Wissen, wo Wissen ist, verliere ich nicht einen Teil von meiner Persönlichkeitsbildung.

00:06:27: Ein Teil davon, was meine Persönlichkeit ausmacht?

00:06:30: Oder kommt jetzt einfach mit dem Wissen das Wissen und wie im digitalen Kontext abruf eine andere Form der Persönschaft?

00:06:39: Man muss sich schon unterscheiden.

00:06:42: Wissen wiedergehen, etwas, die man gelernt hat um es wieder zu geben,

00:06:47: z.B.,

00:06:47: wenn es eine zweite Welt war.

00:06:49: Das ist ein Aspekt.

00:06:50: Aber der andere Aspekt ist auch ... Ich wüsste zu mir, wie lerne ich etwas.

00:06:57: Das reflektierte mich auch neu.

00:07:00: Als man es wüsst, ist es vielleicht eine andere Form für den Tag.

00:07:05: Da kann man schnell fragen.

00:07:08: Wir merken das wahrscheinlich auch.

00:07:10: Wenn ich z.B.

00:07:12: lernende Studierenden etwas erkläre, passiert sehr schnell, dass sie dann schnell schauen können?

00:07:18: Stimmt das, was der da sagt?

00:07:20: Also wir wissen wieder ... Das erlebe ich auch so als im Unterricht.

00:07:24: Sagt jemand etwas?

00:07:25: Dann sage ich ja, stimmt nicht ganz oder so, dann sehe ich sofort und ich bin ziemlich sicher die gehen schnell kontrollieren.

00:07:33: Stimmt es überhaupt, was sich hier vorne sagt?

00:07:36: Das Wissen einfach transferieren, das nimmt sicher eine neue Form an.

00:07:41: Und wir sind vielleicht nicht mehr den Wissens-Experten.

00:07:45: aber zum zurückkommen Wissen A eignen, das ist eigentlich ein anderer Prozess.

00:07:49: Und der verändert sich in dem Sinne durch die künstliche Intelligenz würde ich sagen nicht so sehr.

00:07:56: Wenn du dich intelligent etwas fragen kannst und dir den Alput geben, lerne ich ja das nicht.

00:08:02: Und dort ist glaube ich die Schwierigkeit, dass man weiss oder lernt wie ich mich wisse zu mir oder wie ich mir Wissen a eignet.

00:08:12: Ich würde jetzt einfach mal behaupten, es kommt gar nicht drauf an, ob wir in einem Bildungsbereich sind, wo im Studium für eine soziale Arbeit ist oder ob ich mit Jugendlichen und Erwachsenen in ganz unterschiedlichen Wissenssituationen bin.

00:08:26: Es kommt eigentlich gar nicht darauf an!

00:08:30: Aber die Frage ist, wüssten sie eine eigene Auseinandersetzung mit angeeigneten Wissen?

00:08:36: Wissen wieder vernetzen oder mit der Koppel und anderen Wissenslagen nicht eine grundsätzliche Persönlichkeit zu entwickeln oder auch ein Entwicklungsaufgabe von uns Menschen.

00:08:45: Und mit den Nutzungen von KI nehme ich da nichts weg.

00:08:50: Ja also ich finde das eine total spannende Frage und diese finde ich auch sehr schwierig zu beantworten Weil ich finde, eigentlich geht es dann schon fast in so eine philosophische Dimension.

00:09:02: Nämlich was ist eigentlich das menschliche Bewusstsein?

00:09:05: oder also und ich glaube man muss vielleicht unterscheiden zwischen Kognitionen und Bewusstseins weil die Kognitions haben wir jetzt durch die künstliche Intelligenz sehen wir eben dass es auch quasi wie eine maschinelle Kognizion gibt, die wieso neuronale Netzwerke bildet, also eben die Maschine lernt ja.

00:09:24: Also man spricht ja vom Machine Learning und die wird aber eigentlich trainiert durch das was wiederum halt Menschen auch dort eingeben.

00:09:32: Ja?

00:09:33: Die KI ist immer nur so gut wie die Daten mit denen sie trainiert wird Und dadurch ist natürlich auch diese Manipulierbarkeit, also diese ganze Debatte halt auch um die Gefahren von KI und auf der anderen Seite dem menschlichen Denkprozess sehr ähnlich auf der kognitiven Ebene.

00:09:54: Und deswegen finde ich es auch so spannend, dass man davon redet das die KI haluziniert also diese Haluzination was ja eigentlich ein Phänomen ist dass man jetzt eher in der Psychologie bei Menschen halt sagt.

00:10:08: Also eigentlich finde nichts von Haluzination zu sprechen weil der KI eine Anthropomorphisierung der Maschine.

00:10:16: Weil streng genommen kann man eigentlich sagen Die KI trifft falsche Annahmen.

00:10:22: Also ein LLM, large language Model auf dem halt die Chatbots mit denen wir jetzt interagieren basieren als technisches System trifft ja eigentlich einfach Annahme und nimmt das wahrscheinlichste nächste Wort.

00:10:40: Was du sagst ist etwas rechts, diese Fachgespräche wo man ja führt sind oftmals eben auch philosophisch bedingt oder ethische Erwägungen kommen dazu.

00:10:51: Oder professionellisierungsdebatte, oder politische Debatten und es geht weniger darum um einfach diese Antwort zu geben sondern auf eine Spure suche oder zum Beispiel genau zu hören was du sagst.

00:11:03: Was bedeutet denn die KI?

00:11:05: Und woher holt sie denn die Antworten?

00:11:08: Und einer der grossen Verwerfungen im Zusammenhang mit KI ist ja dann immer so die Zuschreibung Fake.

00:11:17: Wie weiss ich denn da, wo mir Kai als Antwort gibt?

00:11:21: Dass das wirklich auch eine gesicherte, insicherreferenzierbare Antwort ist.

00:11:27: Oder gerade der Algorithmus dann irgendwo an, wo ich muss sagen, hey, da hat Kai Substanz, keine materielle Richtigkeit.

00:11:35: Wie gehe ich mit dieser Situation um?

00:11:39: Wenn man natürlich Experte auf einem Fachgebiet ist, kann man ziemlich schnell einschätzen, ist jetzt der Output ... Stimmt das?

00:11:45: Oder nicht, ist das eine falsche Information, die generiert wurde?

00:11:48: und ja ich bin mit dir reinig.

00:11:50: Das Wort Haluzination finde ich auch ganz schlecht im Zusammenhang mit Kai, weil ich bin damals etwas nicht vermenschlicher.

00:11:57: Und wenn man jetzt den Output nimmt oder als Fachperson kann man ihn beurteilen aber jetzt jemanden, der es nicht weiss wo er es nicht kennt für diese Person ist das wahrscheinlich schwierig, oder?

00:12:08: Wenn wir jetzt zurückgehen, wenn ihr jetzt das Gefühl habt, dass Kai wie ein Mensch ist und wenn dem mal etwas sagt Dann wird das ja die nächsten Informationen wieder stimmen und so weiter.

00:12:17: Und dann glaube ich, dass es Vertrauenswürdigst gegenüber war.

00:12:22: Das muss man aufpassen.

00:12:24: In dieser Situation, in der ich auch geschildert habe, ganz am Anfang, hatte ich wirklich auch die Wahrnehmung, dass von einzelnen GKI als reales Gegenum betrachtet werden.

00:12:38: Und zwar auch in der Wertigkeit des Schimmers hier.

00:12:44: Der ist immer mir zugewandt.

00:12:47: Der gibt mir immer Antwort, ob es am Morgen um drei Uhr ist und er gibt mir auf alles Antworten.

00:12:52: Und glaubhaft, die Keite, von der man gesagt wird, ist unglaublich hoch!

00:12:58: Das sind dann auch soft Skills in den Soft-Bereichen, das nicht einfach referenzierbar ist oder?

00:13:04: Nicht einfach ein Daud im Führernensee gehen ... Es ist keine Jahreszeit und es ist keine biologische Erklärung.

00:13:11: Ist denn nicht einfach auch diese Gefahr da dass aufgrund dieser ganzen Entwicklung in die Keine viel, viel mehr nicht noch interpretiert wird sondern auch delegiert wird.

00:13:22: Ja also ich habe das jetzt auch gerade bei euch gelesen und es gibt mittlerweile schon diesen neuen Begriff der LL-Empathy Also LLM für Large Language Model und dann LL Empathy Diese Empathie diese vermeintliche Empathies die ein Chatbot einer Person entgegen bringt oder?

00:13:40: Wieso

00:13:40: sagst du?

00:13:40: vermeintlich

00:13:42: Weil es aus meiner Sicht, und das ist jetzt meine Wahrnehmung davon oder?

00:13:47: Eigentlich eine Projektion auf den Chatbot.

00:13:51: Also ein Chatbot spiegelt eigentlich nur da, wo er schon bei mir innen ist.

00:13:55: Und es ist nicht wirklich anders gegenüber, wo andere Herkunft, andere Biografie hat sondern es spielt immer noch daran, was ich als Input gebe.

00:14:07: Also ich würde sagen, der Chatbot hat keine Biografie.

00:14:10: Der Chatbot hatte Training-Daten.

00:14:12: Diese Trainingsdaten stammen von vielen anderen Menschen also insofern die früher natürlich auch irgendwas in diesen Chatbots eingegeben haben.

00:14:21: und eigentlich ist es so ein riesiges Meer an allen möglichen Textbausteinen, die halt in diese Trainingsdaten von dem Chatbot einfließen.

00:14:29: Von daher kann man schon sagen es ist natürlich eine Mensch-Maschine Interaktion, die da stattfindet.

00:14:35: Also die Frage oder wenn ich sprachlich hinein gebe bei Einfluss dann die Antwort ganz massiv ist Zukunft dass der Chatbot irgendwann nicht nur sprachliche Inhalte hat verifizieren sondern auch Stimmlage Stimmvibration, Rhythmus oder Situation.

00:14:56: Dass dann hier menschlich noch mehr ausverifiziert

00:15:00: wird?

00:15:00: Absolut!

00:15:00: Das können wir sehr bald kennen und das auch imitieren kann.

00:15:05: Ich glaube zum Zurückkommen zu dem, was du gesagt hast ist ein grosser Gefahr.

00:15:09: Erstens auf sieben verfügbar und zweitens wird man eigentlich immer bestätigt.

00:15:15: Es heisst immer, dass es gut gemacht hat.

00:15:18: gute Analyse David, sehr gut gedacht.

00:15:21: Und wir verlernten wahrscheinlich den Diskurs oder?

00:15:26: Wir kommen dort immer die Bestätigung über und möchten vielleicht gar nicht mehr mit jemandem interagieren, der zum Konflikt führt oder zum Diskurs kommt oder eine andere Meinung hat.

00:15:37: Und jetzt gerade im professionellen Setting sagen wir Adressatino in einer Bonngruppe einen Jugendlichen, der dann mit der KI interagiert einen Sozialpädagog in und sagt, ich möchte etwas erklären oder etwas... gibt es vielleicht nicht so eine Auseinandersetzung oder Grenzensetzung.

00:15:59: Und dann nimmt man diese Sozialpädagogin nicht mehr ernst, vielleicht?

00:16:02: Sondern nein, aber mein KI-Companion versteht mich viel besser als du!

00:16:08: Ich glaube dem.

00:16:10: Ist gefahren?

00:16:12: Also bin ich jetzt wirklich mal noch ein bisschen weiter, wenn jetzt so ein Jet Boot so entwickelt wie ab.

00:16:18: dass er eine sozialarbeiterische Beratungsperson ausser Kraft setzt.

00:16:24: Also, dass Jepo besser ist!

00:16:27: Weil er zum Beispiel immer zugänglich ist.

00:16:30: Weil er immer zugewandt und wertschätzend ist.

00:16:33: Denn er kann viel mehr

00:16:35: Wissensgruppe

00:16:37: überwinden als wir jemals könnten.

00:16:39: Weil es schneller bei Wissen lag.

00:16:41: Weil man ihn einfach mit einem Formular knüpfen kann... Und?

00:16:46: Ist das nicht?

00:16:50: Jetzt mache ich noch Klammern auf, Chancen.

00:16:55: Weil es ist spieliger und schneller.

00:16:58: Es ist unmittelbarer.

00:17:02: Machen die unsere Überflüsse?

00:17:04: Da würde ich fragen.

00:17:07: Wir testen sie einfach aus und es gibt die Tendenz in der richtigen Therapie-Chat-Potze.

00:17:15: Ist das zum Teil schon?

00:17:16: Ja, gerade im amerikanischen Raum ist das schon verbreitet.

00:17:20: Dort halt in den Gebieten, wo die soziale Arbeit weniger professionellisiert ist, weniger finanziell unterstützt.

00:17:27: Dort hat man immer mehr Automatisierungen oder ... Therapie-Champion oder riskpredictive Modelling.

00:17:34: Ist

00:17:34: auch ein Auftrag der Entwicklung sehr kritisch gegenüberzustehen und einen Gegenentwurf herstellen?

00:17:43: Also Präsenz, analoge Beratungseinheiten, die man kreiert, face to face beratet mit Persönlichkeiten?

00:17:54: Oder sagen sie, wenn, dann müssen wir das nicht haben mit ethischen, fachlichen Expertisen, die soziale Arbeit da ausmacht.

00:18:04: Wir müssen sie mitgestalten und innen auch die methodische Ansätze, die konzeptionellen Ansätze weitergehen.

00:18:12: Wo sieht Position aus?

00:18:15: Da haben wir uns im Vorfeld auch darüber ausgetauscht, was unsere Position ist.

00:18:22: Und wo hast du das dann eigentlich eingebracht?

00:18:26: dass eigentlich so eine Gefahr ist oder, dass die soziale Arbeit der reflektierende Zaungast bleibt bei der Entwicklung von KI-Tools.

00:18:37: Dass es eben deswegen auch wichtig ist um sich halt dann tatsächlich in der Entwicklung dieser künstlichen Intelligenz zu beteiligen, dass man sich auch technisches Knowhow aneignet also das halt tatsächlich auch dieses technologische Wissen.

00:18:55: Also man muss deswegen jetzt nicht gleich ein ganzes Informatikstudium noch oben drauf setzen.

00:19:01: Aber ich glaube, ein Grundverständnis ist wichtig damit man nicht in die Falle tappt nur kritisch zu beobachten.

00:19:12: Da heißt ihr erhebt der Anspruch dass mir Gestaltungskraft wird wirkler also das man mitgestaltet und nicht im Nachhinein reagieren Wenn diese Entwicklung kommt, die lässt sich nicht mehr aufhalten.

00:19:32: Die lässt sich in allen Disziplinen, alle Brüssen oder in allen Lebenswelten eigentlich nicht mehr abhalten.

00:19:37: Diese Kunde kann ich wie eine mächtige Form von einer Lebensgestaltung sein und wir wollen damit gestalten.

00:19:45: Sichermal hinsichtlich Profession, professionellen Angebot.

00:19:49: Was sind denn das jetzt?

00:19:51: Wann muss man berücksichtigen ... So ein Chatbot jetzt für soziale Arbeit, Suchtberatung.

00:19:59: Ob von Hilfe generiert?

00:20:01: Also

00:20:01: ganz wichtig ist die Trainingsdaten, wo der Chatbot seine Wüsse generiert.

00:20:07: Wenn man das nicht gezielt so aufsetzt, dann ist sie einfach eine genierische Künstliche Intelligenz.

00:20:14: Die setzt sich das Expertenwissen aus dem ganzen Wir-Warp vom Internet zusammen und dort ist auch sehr viel ... Schlecht zu wissen, sagen wir mal.

00:20:24: Positin und Posität gehört mir oft auf dich.

00:20:27: D.h.,

00:20:27: die Trainingsdaten sind ganz wichtig?

00:20:31: Und dann ist schon deine nächste Frage, wie kommt man überhaupt so gut in den Trainings-Daten?

00:20:35: Willst du es noch erklären, was ich unter dem Begriff Trainingsdate überhaupt verstehe?

00:20:43: Also ihr seid ja sehr stark auch schon in dieser Entwicklung.

00:20:46: Ihr wisst aber, wer da ist, wenn jemand aus dem Fachbereich eine soziale Arbeit kommt, aber die Trainungsdaten ... Was muss man da drunter verstehen?

00:20:54: Also bei dem Thema Suchtberatung werden die Trainingsbedaten zum Beispiel berichtet, wo man vielleicht schon digitalisiert hat.

00:21:00: Von der Suchthilfeberatungsstelle, in der diese Berichte zum Beispiel in dieses Modell sozusagen innen speist oder auch wissenschaftliche Artikel, wo das innen fließt zu diesem Thema Suchtsberatungen.

00:21:17: Und dann eigentlich das Modell oder die künstliche Intelligenz, dass Wissen aus diesen Daten auserhalten.

00:21:24: Also die Aussagen, die dem platziert werden sind referenzierbar auf Forschungsergebnisse, auf Referenzierbare Statistiken und Erhebungen?

00:21:33: Ja genau also wenn es jetzt ein schriftlicher BOT ist, wenn man jetzt mit VoiceBots arbeitet was ja auch immer mehr kommt Dann sind zum Beispiel Trainingsdaten auch Aufzeichnungen von realen Beratungssituationen reale Gespräche aufgenommen werden und auf deren Grundlage dann halt der Voice-Bot trainiert wird.

00:21:57: Man kenne ja das verschriftliche Um, oder?

00:21:59: Von einer Vorgestellung oder von einer Anforderungshebe.

00:22:02: Jetzt kommt immer mehr die Spracherkennung und immer mehr Verifiziere ausdifferenzieren für den.

00:22:08: Gibt es denn irgendwann noch die Visualisierung?

00:22:12: Also das ist ein Algestik!

00:22:14: Mimik kann hinterlegen, hinter einer Situation, hinter einem Anspruch.

00:22:19: Es kann noch unterfüttern mit Bildern und Mitansichten von Situationen wie es sich jemand bewegt oder reagiert.

00:22:30: Das ist

00:22:31: schon da!

00:22:32: Ja also wir können natürlich auch Videos innen spießen.

00:22:35: Wir haben eben Beratungssituationen Und es gibt ja auch Chatbots für Gebärdensprache.

00:22:43: Die Trainingsdaten bei einem Gebärdensprache-Bot sind ja wirklich jemanden, der eine gebärdenssprachendolmetschende Person ist.

00:22:54: Also im partizipativen Moment ist er ja grandios!

00:22:57: Wenn ich einfach jetzt mal lasse einen Menschen mit einer höher Beeinträchtigung und man hat diese Chance, dann würde ich alles machen.

00:23:04: Grandios?

00:23:06: Es gibt natürlich auch sehr positive Aspekte.

00:23:08: Jetzt waren wir immer sehr

00:23:11: kritisch, oder?

00:23:11: Vielleicht

00:23:12: müssen wir uns an eine gute Sache kommen!

00:23:15: Ich bin nicht der, der in deiner Fachgespräche einfach eine Position probiert.

00:23:20: Aber es ist ja wichtig, dass wir einen solchen Entwicklunggrund mit ganz wenigen Daten auf ein Erfahrungswert zurückgreifen können.

00:23:28: Sondern wir sind ja laufend in einer solchen Betaversion.

00:23:32: Wir entwickeln uns unglaublich schnell und Sie haben nie die Möglichkeit, über eine längere Zeit etwas auszustesten.

00:23:39: Es kommt schon wieder das nächste.

00:23:40: Darum Schrift, Sprache und Visualisierung.

00:23:43: Da drin ist es schwierig.

00:23:45: Aber hier sehen wir auch neben dem, wo Risiken und Gefahren sind.

00:23:53: Wie entwickeln sich Professionen weiter?

00:23:54: Was bedeutet für dieses Gruppen?

00:23:57: Das müssen wir uns auch mal ansetzen.

00:24:00: Was sind denn noch sonst für Chancen?

00:24:02: Für Möglichkeiten, die KI auch in unserer Profession und in unserem Kontext einsetzen.

00:24:08: Eine Chance, die ja oft als Hoffnung gesehen wird ist natürlich, dass KI vor allem im ... im Berichtswesen unterstützen kann, also unterstützen dabei repetitive administrative Tätigkeiten zu erleichtern.

00:24:25: Die halt sehr viel Zeit kosten die dann eigentlich eher für Beziehungsarbeit oder Fallreflexion genutzt werden könnte.

00:24:34: und Trotzdem ist da auch ein Risiko drin.

00:24:38: Das kann man jetzt eben nicht, finde ich einfach nur die eine Seite angucken weil es halt einfach da tatsächlich wie beides oder?

00:24:46: Weil da muss man auch unglaublich aufpassen dass da eben genau halt die Fachexpertise nicht dem Bot überlassen wird wegen der eben vorher ja auch schon oft besprochenen Fehleranfälligkeit.

00:25:00: Ja aber Sophie du sagst dir etwas wahnsinniges Wichtiges noch mehr Einfach in einer anderen Perspektive aufnehmen.

00:25:08: Das, was du sagst ... Ich unterstütze mich wahnsinnig stark und unglaublich unterstützend.

00:25:14: Und ich meine eben ökonomisch-repetive Aufgabe einfach zu erledigen.

00:25:20: Ich delegiere das!

00:25:21: Jetzt bin ich am Abschluss von meinem offiziellen Brustleben und muss die Zwischenzeugnis für Mitarbeiter schreiben.

00:25:28: So.

00:25:29: Und der hat unglaublichen repetitive Charakter.

00:25:32: oder immer wieder das Gleiche?

00:25:34: Es ist so wichtig, dass ich es mache.

00:25:36: Ich zwinge mich zum Überlegen der Mitarbeiter auch ernst nehmen und nicht einfach Textbausteine einzufügen.

00:25:44: Wenn ich das mache, ist es wichtig, genau das zu haben.

00:25:48: Nehmt mir diese Chance oder?

00:25:51: Mich zu entlasten ökonomisch eine solche Textbaustelle.

00:25:54: Berichtwesen, Ablauf, Aktenwesen ... Ein bewusstes Einlass auf eine Person, auf eine Situation und auf ein Anforderungsfeld will so KI macht.

00:26:06: Ich glaube da muss man tatsächlich schauen wie gestaltet man den Prozess oder?

00:26:11: Weil es gibt jetzt mittlerweile auch schon erste Auswertung der sinnvolle Einsatz von KI gar nicht unbedingt Zeit spart aber vielleicht zu einer besseren Qualität führt weil ich bin dann vielleicht in dem Moment nicht gezwungen meine Eindrücke direkt super auszuformulieren.

00:26:30: Aber ich kann über die Zusammenarbeit mit dem, der Mitarbeitenden nachdenken.

00:26:35: Ich kann Stichworte aufschreiben, die mir wichtig sind und dann kann ich das Ganze durch eine KI sauber ausformulieren lassen.

00:26:45: Also da spare ich mir dann vielleicht schon einen Arbeittritt und komme vielleicht am Ende zu einem qualitativ besseren Text aber in der Verknüpfung mit meinem eigenen Nachdenken.

00:26:56: Und ich glaube, das Wichtige ist eigentlich immer, dass so ein Prozess immer noch bei einem Selbstbeginn, dass man nicht mit der KI startet – nicht die KI schreibt das Zeugnis sondern ich gibt der KI die Vorlage und die KI bringt es am Ende noch in Form!

00:27:13: Ja?

00:27:14: Ich habe mir vor der Sommerferie eine E-Beikraft geschafft.

00:27:19: Ich habe immer gesagt, solange ich laufen kann, brauche ich kein E-Bike.

00:27:23: Jetzt habe ich mir ein E-bike gekauft und wenn ich mit dem E- Bike schaffe, dann fahre ich immer mit dem Turbo Modus an.

00:27:29: Ja, das versteht mich wahnsinnig zu sagen!

00:27:35: Aber als Beispiel, ich habe keine Ahnung, ich werde doch eine Tattoo Arbeit machen, die mich nicht begeistert hat oder mich nicht erfüllt.

00:27:45: Also ich telegeiere doch immer mehr ... dem Tool dieser Applikation und entlang mich ein Stück weit von einer Ganzheitlichkeit.

00:27:55: Ist da nicht?

00:27:55: Das ist natürlich Gefahr, denn der Mensch wählt ja immer den Weg, das einfach ist.

00:28:00: Und das ist meistens nicht der beste Weg in diesem Sinn.

00:28:04: Ich glaube es ist schon auch wichtig, dass man das eben auch schon schuht.

00:28:09: Zum Beispiel nehmen wir mal einen Arbeitsagurging die am Abend noch einen Brich zu schreiben, den ganzen Tag gearbeitet hat.

00:28:19: Und vielleicht schriftlich einfach nicht so gut ausdrücken kann.

00:28:23: Wir sind alles gewohnt zu schreiben und für uns fällt das Licht.

00:28:26: Aber man muss sich auch bewusst sein, es gibt Leute, denen fällt es schwer, etwas schriftliches anzubringen wie sie das eigentlich im Kopf haben.

00:28:35: Und dich kannst du dann schon unterstützen oder es ist vielleicht einfach aufgenommen, redet und kann ich dann sozusagen transkribieren, weil es einfacher fällt... zu reden, anstatt zu schreiben.

00:28:45: Oder dass sie einen Draft machen, wo vielleicht, wenn wir das wissen würden ... Ui!

00:28:49: Das klingt jetzt schon sehr holprig oder so.

00:28:51: und kann ich das dann glättern?

00:28:52: Und einfach noch einmal ein wenig besser formulieren.

00:28:55: Aber eben wie du gesagt hast, es ist schon die Gefahr hier, dass man immer bequemer wird.

00:29:01: Dass man immer mehr auslagert.

00:29:02: Am Anfang sagt man okay, ich lass ihn aufnehmen.

00:29:05: Dann sagt

00:29:05: man, ich mache es einfach doch korrigieren und auch machs doch gerade selbst.

00:29:11: Dort ist es wichtig, dass man in der Profession auch einen Anspruch hat.

00:29:17: Dass man das immer noch selber macht oder bei dir, dass du diese Zeugnisse immer noch ... Ja, selbst wirklich!

00:29:24: Und man merkt ja auch, sie haben dann immer noch dein Stempel.

00:29:29: Du hast vorhin gesagt, kein Glettet.

00:29:32: Ist Ihnen da nicht einfach ein Gefahr?

00:29:33: Oder ist Ihnen alles gleiche?

00:29:37: Es kommt immer so wie im gleichen Dunsten her.

00:29:41: Logisch, es hat keine Kanten mehr.

00:29:42: Es hat keine Auffälligkeiten mehr.

00:29:45: Nicht mehr besonderes ...

00:29:47: Das merkt man auch bei Arbeiten, die wir korrigieren.

00:29:51: Bachelor- und Seminararbeiter.

00:29:53: Also,

00:29:53: wo die Studierenden einfach sagen, hey schreibe

00:29:57: ich besser?

00:29:59: Sie

00:30:00: haben es wahrscheinlich selbst geschrieben, aber noch mal durchgelassen.

00:30:04: Und dann ... Wir merken das, jetzt kommt so eine synthetische Sprache über den ganzen.

00:30:10: Und eben, wie du gesagt hast – allgemein.

00:30:13: Da hinten bleibt es nicht gut, aber ohne Kanten.

00:30:16: Man verliert dann so wie sich selbst in diesem Schriftbild.

00:30:22: Das versuchen wir auch hier Studierenden immer klarzumachen, dass es wichtig ist, dass sie ihre eigentlichen Schreibstile beipalten.

00:30:28: Ist dann auch nicht eine Kapitulation gegenüber Anspruchsgruppen.

00:30:32: Ich sage immer, wenn man ein Autist kriegt, kriegt man einen Autist und nicht alle.

00:30:36: Und jetzt komme ich mit Kai und unterstützt mich in die Begleitung, in der Beratung, in den Rahmen, dass es dann eben gelettet wird.

00:30:44: Dass es nach einem Überkrankheitsbild definiert wird über Behinderungsarten, über Verhältnismonstrum.

00:30:49: Dann sind halt alle diejenigen, die so liegen.

00:30:52: Und ich vergesse dann völlig, dass wir gegenüber einem Menschen mit einer Geschichte ... mit Fähigkeit unterwegs sitzt?

00:30:59: Ja, also da würde ich schon auch zustimmen dass das eine Gefahr ist.

00:31:02: Also der mal der man auch tatsächlich ins Auge sehen muss und auch tatsächlich Strategien entwickeln muss damit umzugehen und dann an manchen Stellen tatsächlich vielleicht die KI-Nutzung wirklich einzuschränken und dann wirklich auch Richtlinien zu entwickeln.

00:31:18: wofür kann es eingesetzt werden?

00:31:20: wo ist es tatsächlich ne nützliche Unterstützung Und wo unterläuft es eigentlich auch tatsächlich den Anspruch und den Auftrag unserer Profession, oder?

00:31:33: Muntricht bringe ich mir das Beispiel von Reblika.

00:31:35: Es ist vielleicht bekannt, aber da eine Applikation, die so ein Avatar zur Verfügung stellt, in der man einfach gestalten kann.

00:31:42: Ich kann mit ihm auch in Kommunikations- und Interaktionstreten treten.

00:31:47: Ich habe ihn einmal.

00:31:48: Leute, die diese Applikion nutzen können Lieber ein Reblik oder einen echten Partner.

00:31:58: Alle haben gesagt, dass es Reblika gibt und konnten begründen, warum.

00:32:02: Ich musste nicht in den Widerstand gehen oder mit den Widerspielen kämpfen.

00:32:06: Ich muss nicht irgendwo Anforderungen erfüllen, ich muss nicht wenn Situationen aushalten.

00:32:13: Wenn ich jetzt weiterführe im Zusammenhang mit der Autonomie ... auch der Anspruchsgruppe von der sozialen Arbeit.

00:32:23: Seht ihr das nicht völlig aus der Kraft?

00:32:26: Ist das keine Bankrotterklärung gegen den Thema?

00:32:30: Also wenn ich jetzt einfach mal die Applikation und Reblik nehme, wie Nutzerinnen mit dieser Applikationsumgänge nutze?

00:32:37: Es ist so, dass sie ein Nutzen werden – da kann man wie nicht verhindern.

00:32:41: Ich glaube, wir müssen auch lernen, damit Leute können ... zu interagieren, die mit diesen Applikationen arbeiten.

00:32:48: Gerade Junge sind natürlich empfänglich für eine Replik.

00:32:51: Das ist dann vielleicht bald mal ein virtuelles Freund in der Hand und als Sozialarbeiter oder Sozialpädagog muss man das auch lernen, damit man umgehen kann.

00:33:03: Dass jetzt eine Person von sich behauptet, meine Freundin sei virtuell!

00:33:11: Ja, ich weiss nicht.

00:33:12: Ist das eine Bankrotterklärung?

00:33:15: Ich glaube es ist einfach ein Tatsache, dass es kommen wird.

00:33:19: Also du sagst, ihr sagt, wir sind auch gefordert mit dem, was kommt ... umzugehen.

00:33:26: Wir müssen die Bewältigung strategieren, wir müssen einbindigen in unsere Professionen festhalten und wir müssen da auf der Ebene von den Anspruchsgruppen, auf die Ebene für die Organisation oder auf der Abweiter der professionellen Personen abhandeln.

00:33:39: Wie würde ich so sagen?

00:33:42: Ich kann es auch nicht in Zukunft schauen aber Tendenzen sind schon etwas in diese Richtung.

00:33:48: Ja also ich bin noch so ein bisschen vorsichtig jetzt mit so sehr... Normativen Aussagen,

00:33:58: weil

00:33:59: das sind ja sowieso Extremszenarien eigentlich.

00:34:02: oder es gibt so ein negatives Extrem-Szenario.

00:34:05: Also alles ist dann nur noch irgendwie über KI gesteuert.

00:34:10: Ist ja auch nicht diskriminierungsfrei, das ist ja auch ein großes Problem.

00:34:14: oder also dass halt natürlich durch KI tatsächlich bereits herrschende Diskriminierungsmechanismen auch verstärkt werden können.

00:34:25: Kann auch sagen KI ist im Prinzip eigentlich auch sehr paternalistisch, ja?

00:34:30: Also die KI weiß was gut für dich ist und woher weiß sie das denn eigentlich?

00:34:38: Genau da

00:34:39: muss ich dann auch nicht mehr selber drüber nachdenken.

00:34:42: Das übernimmt dann auch die KI.

00:34:44: für mich aber so dieses Ja.

00:34:48: also dass jetzt Eigentlich gleich das ganze Fachwissen der Profession Flöten geht, halt durch das Aufkommen der KI.

00:34:57: Das finde ich ist so ein sehr negatives Extrem-Szenario und auf dem Gegenüber.

00:35:01: so durch KI wird jetzt alles besser, wäre dann so das andere positive Extrem Und ich denke schon immer dass sich irgendwo dazwischen bewegt und halt man eigentlich sage ich mal eine Strategie entwickeln muss im Umgang damit die halt mehr in die positive Richtung geht, also tatsächlich halt auch sieht und mehr betont welche Chancen gibt es eben im Bereich Barrierefreiheit mit Klientinnen, die unterschiedliche Beeinträchtigung haben.

00:35:31: Dass das vielleicht tatsächlich auch effizienter und ansprechender gestaltet werden kann und auch mehr Selbstbestimmung ermöglicht?

00:35:40: wenn man versucht, Positionen zu finden, im Zusammenhang mit dem oder wenn diese Frage schon im Titel kommt.

00:35:48: Also ist es viel gekommen?

00:35:50: Oder ist das ein Problem, das uns kaputtmacht?

00:35:53: Das sind die beiden extrem hier drin.

00:35:55: Da ist man ja oftmals einfach auf einem Berufsalltag zwungen Positionen beziehen.

00:36:00: Wenn man mit Deltren, mit Anspruchsgruppen, die da nutzen, muss man positionieren.

00:36:06: Im Unterricht arbeitet man so mit der Segmentierung, damit man etwas zu ernten kann oder wenn es gigantisch ist, unglaublich groß.

00:36:12: und den ersten Segment, wo man immer das partizipative Moment anschaut.

00:36:17: Wo ermöglichte ich eine Partizipation, die sonst nie möglich war?

00:36:22: Wo ermöglichete ich ein Teil, was im Zugang nicht möglich wäre?

00:36:26: Denn das zweite Teil ist Problemlagen.

00:36:28: Das generiert die Problemlagen und in der ganzen Form von Entwicklungsaufgaben, wo in den Schiffler kommen, Suchproblematik, Datenschutz und solche Probleme.

00:36:38: Der dritte Teil ist aber auch so eine methodische, prozessuale, organisationale.

00:36:44: Und ich habe gesehen, du hast ein Buch, das sich mit Sozialwirtschaft auseinandersetzt.

00:36:49: Was wäre denn die Chance?

00:36:52: Möglichkeiten für keine soziale Organisation.

00:36:57: Im stationären Bereich, im Beratungsbereich ... Wo wären dort noch Chancen?

00:37:03: Wie sind die Möglichkeiten auf Entwicklungen, die für unsere Organe nicht so griffbar sind?

00:37:09: Das ist natürlich auch eine sozialwirtschaftliche Perspektive drauf.

00:37:15: Schaut, dann sind es natürlich tatsächlich Managementprozesse wie man sie einfach in jeder großen Organisation vorfindet und da unterscheiden sich jetzt soziale Organisationen auf der Ebene gar nicht so sehr von anderen Arten von Organisationen.

00:37:29: Also dass man tatsächlich, sag ich mal Prozesse effizient gestalten kann

00:37:34: durch KI.

00:37:35: Kannst

00:37:35: du ein

00:37:37: Beispiel machen, dass das grieffbar wird und nicht in den Managementbereich ist?

00:37:42: Sondern hier, wo die Betreuung in der Pflege ist.

00:37:45: Wie muss man sich da vorstellen?

00:37:47: Eigentlich genau, das Beispiel können wir noch mal aufgreifen.

00:37:50: oder jetzt zum Beispiel im arbeitsagurgischen Kontext

00:37:53: z.B.,

00:37:53: wenn man dann tatsächlich abends wie ein Nektiergerät einspricht und daraus wird automatisch ein Protokoll erstellt.

00:38:01: Ein Bericht oder eben auch für Protokollführung zum Beispiel.

00:38:04: Also, dass stattdass jemand aus der Gruppe das ProtokOLL eintöckelt haben wir ein Voice-Bot also Mikrofon in der Mitte wo es aufnimmt und automatisch eine Datei draus erstellt auf die man natürlich dann im Nachhinein nochmal draufgucken muss.

00:38:22: aber das Protokoll wird dann automatisiert erstellt und solche Prozesse da kann KI natürlich schon viel unterstützen, also eben genau diese repetitiven Tätigkeiten abnehmen.

00:38:35: Also dass wenig zum Beispiel ein Mitarbeitergespräch hat, das aufgenommen wird und das dann gerade systematisch aufbereitet wird, zugonnt wird, zielformuläriges Smart-Sign und bis zur Auswertung ist die Zukunft da!

00:38:49: Da wäre ich jetzt wieder vorsichtig.

00:38:50: Wieso machen wir denn überhaupt noch so ein Mitarbeitengespräch wenn einfach alles automatisiert rauskommt?

00:38:55: Wahrscheinlich gucken wir in den Ziel gar nicht mehr an was hier generiert werden.

00:38:59: Ich hoffe, ich mache weg von dem Effizienzgedanken.

00:39:04: Für dich ist eine soziale Arbeit die ökonomisierte Effizience-Gedanke nicht sehr beliebt.

00:39:11: Aber zum Beispiel, was die Karte kann ich auch ermöglichen?

00:39:17: Es kann z.B.

00:39:17: einen möglichen Text vereinfachen.

00:39:19: Nämlich ein Abstimmungstext.

00:39:21: Die sind sehr kompliziert.

00:39:22: Wie weiss jemand mit der kognitiven Beiträchtigung, der aber urteilsfähig ist und darf abstimmen?

00:39:29: kann die Texte nicht verstehen für einen Kognitiv.

00:39:33: Und der kann keine Hilfe, den Text zu vereinfachen, sodass man es versteht.

00:39:38: Natürlich ist immer Gefahr, stimmt das noch was sie macht oder wie sie es verreifacht?

00:39:44: Oder Bereich Migration Sprache.

00:39:47: Also mit Sprachen ist ja künstliche Intelligenz sehr gut.

00:39:50: Wenn Sie jetzt ... ZHW hat ein Chatbot gemacht für ukrainische Schutzsuchende, wo sie können mit ihren Problemen zu dem Chatbot gehen und er hat ihn an die richtigen Fachstelle weitergeleitet.

00:40:02: Gerade im Bereich Migration ist so oft sprachliche Barriere, dass sie einfach viele Formular gar nicht verstehen, was diese Behörden wollen.

00:40:09: Und es gibt sehr viel Angebot aber sie wissen nicht davon.

00:40:13: Und da kommt ein Chatbot in die Themenpartizidisation, das ist schon, glaube ich, Unterstützung und Erhelfen.

00:40:20: Das würde ich jetzt sagen, das wäre sicher eine gute Sache, oder?

00:40:23: Wenn du jetzt einfach eine künstliche Integrenzung ... Alles Sprache spricht.

00:40:28: Auch im schulischen Bereich?

00:40:29: Du hast schon vorhin gesagt, die Ökonomisierung und Effizienz- und Effektivitätsdiskussion finde ich nicht so gut.

00:40:39: Ich würde sagen, die ökonomie hat mehr als nur mit Effizienten und Effjektivität.

00:40:42: Das hat auch mit einer Wertschöpfung

00:40:44: zu tun

00:40:45: oder mit einer Nutzbringung.

00:40:47: Werden in den Vorteilen jetzt für mich ein Instruktionsleiter von einer staatsändigen Instruktion, wenn ich keine einsetze?

00:40:54: Das ist übrigens eine interne Weiterbildung, oder?

00:40:56: Diese Fragen können wir keine einsetzen.

00:40:59: Und was wäre jetzt Wertschöpfung Nutzbringung, wenn man keine soziale Organisationen im stationären Kontext würde einsetzen?

00:41:06: Im Idealfall eben tatsächlich Entlastungen der Mitarbeitenden von administrativen Aufgaben.

00:41:15: Was dem häufig noch so ein bisschen im Weg steht, sind natürlich Datenschutzfragen.

00:41:20: Das ist halt einfach so das große Dilemma, also wo jetzt natürlich im Moment auch viele Organisationen oder Leitungen von Organisationen dann auch noch davor zurückschrecken.

00:41:32: In der Breite wirklich anzuwenden weil halt viele Datenschutzfragen noch nicht so ganz geklärt sind.

00:41:39: Also

00:41:39: Datenschutze heißt ja in dem Moment wenn ich Kei mit hoch sensiblen Daten führte und dass direkt in dieser Form in diese Tools oder in die Kei gibt.

00:41:52: Genau, es gibt auch Fälle.

00:41:54: In Deutschland ist ein Gerichtsschonalist, der sehr viel über Straftaten berichtet hat ... Er hat es dann mal ausprobiert, hat seinen eigenen Namen in die KI eingegeben und dann kam aufgelistet was er alles für Verbrechen begangen hat.

00:42:11: Und das sind eben genau diese wahrscheinlichen Verknüpfungen oder?

00:42:14: Die KI hat da quasi wie halt verknüpft... Der Name taucht immer im Zusammenhang mit irgendwelchen Verbrechern auch.

00:42:20: Also

00:42:21: ist das ein Schwerverbrecher?

00:42:22: Ja ja, ich bin der Kinderfender, er ist Betrüger und so weiter.

00:42:27: Da Beispiel!

00:42:29: für ganz viele Bereiche zutreffen.

00:42:31: Dass sich dann füttern und die Verknüpfungen machen werden, wo nicht der Realität der Tatsächlerkeit entspricht oder?

00:42:38: Aber keine einfach aufgrund vom Algorithmus, aufgrund von der Wahrscheinlichkeit diese Verknüpfung

00:42:43: macht.".

00:42:45: auch tatsächlich wieder eine große Gefahr, die man wirklich im Blick haben muss.

00:42:50: Formulare sind ja feierfehleranfällig und wenn man jetzt halt eben formularbasierte Tätigkeiten an den KI delegiert und dann solche Fehler nicht mehr rausgefiltert werden, dann wird zum Beispiel plötzlich ne Medikamenteingabe dokumentiert, die aber nie stattgefunden hat bei der betreffenden Person.

00:43:06: Und dann setzt sich dieser Fehler fort!

00:43:11: Ja, sehr

00:43:15: schnell wahrscheinlich.

00:43:17: Okay, haben Sie dann in Ihrer Forschung und in Ihrer Arbeit feststellen können wie die Weiterentwicklung von Ihren Kreisen aussieht?

00:43:27: Jetzt mal im sozialen Bereich, also das ist ja hochspannend.

00:43:30: Gibt es hier ein Projekt, wo keine Einsichtlichen den Nutzungen im Fall der sozialen Arbeit entwickelt?

00:43:38: Gibt's da schon Resultate?

00:43:40: Weiss man doch

00:43:41: schon!

00:43:42: Hochschulen sind sicher daran, dass man versucht, sie lokal zu machen.

00:43:46: Das heisst nicht in der Cloud oder im Internet, wo dann die Daten abgesaugt werden, sondern dass es wirklich lokal auf einem Errechner stattfindet und die Daten einfach lokal nur ausgewertet werden und nicht aussen gehen.

00:43:59: Oder eigene Anwendungen programmiert, basierend auf den Daten dieser grossen Modelle Aber eben nicht von den grossen Anbietern, wie bei den grösseren Anbieten, kommessiellen Anbiete ist natürlich klar, dass die diese Daten wollen.

00:44:15: Das ist unser Modell und ich glaube dort muss man schon schauen, dass das eben nicht passiert.

00:44:22: Und wenn man eben nichts selber bringt – da sind wir wieder ganz am Anfang -, wenn diese soziale Arbeit nichts für sich ausbringt... dann wird es einfach das genutzt, was umgibt.

00:44:32: Das ist die grossen kommerziellen Anbieter wie Microsoft, Google oder OpenAI.

00:44:37: Ja,

00:44:38: da bin ich ganz bei euch und ich schaue so oft durch.

00:44:41: Wir kommen langsam am Schluss und wollen wirklich mit euch noch anschauen.

00:44:45: So ein kritisches Moment ... Oder wo ich sehe, dass man sich ... Intensiv.

00:44:52: Man kann ja auseinandersetzen, obwohl wir uns mit der digitalen Transformation noch gar nicht auseinandergesetzt haben oder so.

00:44:59: Wir haben nicht einmal gelernt laufen und fliegen schon.

00:45:02: Wie sieht es denn aus?

00:45:03: Aus eurer Sicht ist man grundsätzlich eine Auseinsetzung mit dieser Digitalisierung, mit dieser Transformation wo wir uns drinnen befinden auch spezifisch für soziale Arbeit aber auch grundsätzlich.

00:45:16: also ich mag mir erinnern wenn in zweitausig den Master Sozialinformatik gemacht hat Da sind wir meilenweit von dem im Fernsehen, was man jetzt in den Jahren.

00:45:27: Es sind auch Leute und Experten, die in der Forschung sind, weit weg von dem erzählt haben, was wir jetzt schon haben.

00:45:35: Also passiert hier nicht in einem rasanten Tempo, wo immer Röhm ist, immer näher kommt – bis schon wieder das nächste kommt -, bei dem wir gar nicht mehr adaptieren können oder verinnerlichen aufnehmen.

00:45:56: Aber haben wir überhaupt einen Wahl?

00:45:59: Das ist eine Frage.

00:46:01: Die Transformation kommt und da kann man sich gar nicht dagegen wehren, das ist wie eine Welle.

00:46:09: Es gibt ja auch dieses Buch über keine Decomming Wave.

00:46:13: So stellt man sich das ein bisschen vor.

00:46:14: Jetzt müssen wir schauen, dass wir von dieser Welle nicht überrollt werden nicht gut aufgestellt, wenn man die Digitalisierung langsamer angegangen ist.

00:46:27: Und vielleicht einfach durch das geht, dass es nicht essentiell war?

00:46:35: Man kann diese soziale Arbeit auch gut ohne Digitalisierung machen.

00:46:40: Meint

00:46:41: ihr da wirklich, weil man in Zukunft schaut?

00:46:43: In Zukunft wahrscheinlich nicht!

00:46:44: Aber bis jetzt hat sie noch nicht so gross tangiert wie andere Brustfelder.

00:46:49: Aber das wird sie sicher... Also

00:46:53: in den Kernaufgaben.

00:46:54: Beratung, Begleitung, Ratgebung... Wenn ich jetzt alle zulassen, dann kommt das.

00:47:01: Und wenn es nicht soziale Arbeit macht, dann macht's ganz sicher irgendjemand, der ein Business hinter dem sieht.

00:47:07: Ja und ich glaube, es geht wirklich auch nochmal um das Gestalten oder?

00:47:11: Also, Transformationen halt auch wirklich gestalten.

00:47:14: Weil ich finde Digitalisierung hat eigentlich ganz viel mit Organisationsentwicklung zu tun und in solchen Entwicklungsprozessen wird ja oft tatsächlich der Prozess an sich, also dieser Change-Prozess, da wird halt der menschliche Faktor oft vernachlässigt.

00:47:38: wie so ein Transformationsprozess gestaltet wird, hat einfach auch ganz viel Auswirkungen darauf.

00:47:45: Wie gut es dann halt tatsächlich funktioniert?

00:47:47: Oft sind ja solche Digitalisierungsmaßnahmen... kommen Top-Down, werden vielleicht auch dann irgendwie durch kantonale Bestimmungen an die Organisationsleitungen herangetragen und diese sind damit beauftragt.

00:48:02: Dann auch wieder top down ihre Mitarbeitung dazu zu bewegen jetzt mal diese Digitalisierung umzusetzen.

00:48:10: Allein schon wie dieser Prozess gestaltet ist das natürlich mühsam setzt nicht bei den Bedarfen der Mitarbeitenden in den Organisationen an und ich glaube, das ist vielleicht auch ein Faktor.

00:48:23: Soziale Arbeit denkt natürlich logischerweise weil es ihr Kernauftrag ist in erster Linie an die AdressatInnen.

00:48:30: aber für eine Qualitätssicherung in Organisationen ist es auch eminent wichtig auch die Bedürfnisse der Mitarbeiter nicht zu vernachlässigen.

00:48:39: Und ich finde diese Ebene tatsächlich halt irgendwie so Eigentlich halt tatsächlich Digitalisierung auch viel mehr bottom-up zu organisieren.

00:48:48: Tatsächlich, was braucht ihr in eurem Arbeitsalltag?

00:48:51: Welche Tools nutzt ihr für die Kommunikation mit euren Klienten?

00:48:56: Und nicht, was gibt der Kanton für Vorgaben, die wir jetzt hier umsetzen müssen, sondern wie nutzen wir tatsächlich digitale Tools im Alltag?

00:49:09: Weil wenn man mehr auf dieser informellen Ebene guckt... dann gibt es sehr häufig Bedarfe, wo eigentlich tatsächlich sogar auf der Wille und sogar der Wunsch da ist digitale Tools einzusetzen.

00:49:20: Dann gibt es aber vielleicht wieder irgendwelche anderen strukturellen Gründe, warum jetzt genau das so nicht gemacht werden kann?

00:49:29: Dann gibt's manchmal tatsächlich irgendwelchen Work-Arounds... einfach niemand so genau hinguckt, weil wenn man da jetzt mal genau hingucken würde dann würde man irgendwie rechtlich ein bisschen in die Prädolik kommen.

00:49:41: Aber das sind ja genauso solche Auswüchse davon dass dann halt teilweise Vorgaben gemacht werden, die an der Realität dem was getan werden muss tagtäglich irgendwie vorbeigehen, weil halt die Entscheidungen auch nicht dargetroffen werden wo es dann umgesetzt wird.

00:49:59: Ich weiß ich bin wirklich ganz dass wir wirklich mitgestalten müssen.

00:50:04: Dass man unsere etischen, moralische und professionelle Werte in den Prozess einbringen will, sonst sind sie draussen.

00:50:12: Im Nachhinein ist es ganz schwierig.

00:50:15: Ich möchte zum Abschluss noch mal ganz provokativ fragen, wie man das mitgestaltet?

00:50:21: Ganz bewusst mitgestaltet werden wir nicht auch zu Mittätern kommen.

00:50:27: und möchte ein Beispiel bringen, was am Wochenende mit dem französischen Mann, der auf die Plattform Kick umgebracht wurde.

00:50:36: Und Leute haben im Livestream zugeschaut, wie das passiert oder so ... Wie eine Hebelwirkung sei mehr bis er dann gestorben ist.

00:50:44: Also da heisst es die Möglichkeit von einer solchen Plattform, vom LivestREAM, von dem man etwas auf einem digitalen Weg machen könnte.

00:50:55: Werden wir dann auch nicht zu meinen Tätern?

00:50:57: Ist die Hebelwirkung, die in jede Richtung geht, nicht auch ein Teil, wenn man da mitgestaltet?

00:51:04: Die

00:51:04: Frage ist etwas, was ist das Alternativen.

00:51:06: Also ich möchte jetzt nicht mit den Tätern hinnehmen.

00:51:12: Das Wort ... Aber sonst wird mir fremdbestimmt über grosse Informatikfirmen

00:51:19: z.B.,

00:51:19: und wenn wir hier nicht zusammen gestalten ... Wenn wir von Bodomab denken haben, ist das auch gefährlich.

00:51:26: Dass dann einfach solche Insellösungen kommen.

00:51:29: Vielleicht sind Hochschulen wie mir oder Dachverbände wie Caritas zum Beispiel in der Pflicht, um Regeln aufzustellen bzw.

00:51:40: Lösungen zu bieten, die eben in Zusammenarbeit mit den sozialen Arbeiten entstehen.

00:51:47: Und ich glaube, wir sind da schon eigentlich gerade so in der Ost zum Beispiel ... Der Austausch ist ja da, zwischen verschiedenen Departements.

00:51:56: Und ich glaube das ist eine Chance, die man muss nutzen.

00:52:00: Gibt es denn in diesem Bereich von Entwicklung oder Transformationsdimensionen, haben wir eine Ethik?

00:52:11: Also ich mag mich erinnern, dass die UN-MBRK einen Kinderrechtskommission hat.

00:52:16: Sind wir dann auch so ein Ethikort noch da gewesen?

00:52:18: Oder wo einfach auch noch ein Dilemmas gespiegelt hat oder ethisch-moralische Erwägungen gibt es in diesem Bereich?

00:52:26: Also mir ist jetzt kein übergeordnet äthischer Code bekannt aber... Also seitens der EU gibt es ja diesen AI-Eck, der eigentlich auch sehr restriktiv ist und ich denke jetzt gerade bezogen auf dieses Beispiel oder das ist ja eigentlich eine Form von extremen Plattformen Kapitalismus kann man sagen.

00:52:43: Das ist einfach halt in die Ökonomie der Aufmerksamkeit auf die Spitze getrieben.

00:52:51: ist eigentlich aus meiner Sicht für solche Fälle tatsächlich auf der Makro-Ebene die Politik gefragt, dass hier tatsächlich solche großen Kooperationen eigentlich eingeschränkt werden.

00:53:04: Also auch Regularien?

00:53:06: Ja also auf

00:53:07: der Ebene sehe ich tatsächlich dann auch den Staat in der Pflicht in solchen Fällen auch tatsächlich Regularien einzusetzen, eben eigentlich auch als ethische Pflicht des Staates tatsächlich halt auch Menschen zu

00:53:21: schützen.

00:53:23: Und da sehe ich – das sehe ich eigentlich nicht mehr in der Allzuständigkeit der sozialen Arbeit sondern da finde ich muss man auch diese Makro-Ebene mitdenken und ich finde dass es gerade bei KI tatsächlich ja ein ganz großes Feld.

00:53:39: oder wie wird das reguliert?

00:53:41: Wenn wir jetzt ein Update von dem Fachgespräch hören machen.

00:53:44: Also es gibt ja alle die Themen, die ich in diesem Fachsprecher hatte.

00:53:48: Die kommen auch immer wieder und sagen Irgendwann braucht's ein Update.

00:53:51: Wie müsste ich euch einladen für ein Update?

00:53:54: Wenn es um keinen eingeht.

00:53:55: Was würde ihr sagen?

00:53:56: Dann hätte man etwas anderes zu erzählen.

00:53:58: Dann hätten wir neue Erkenntnisse, dann haben wir neue Positionen nicht mehr.

00:54:03: Wie müsst ihr euch einladen?

00:54:04: Nächsten Monat!

00:54:08: Der Wandel ist so schnell... Momentan.

00:54:12: Aber wenn man immer etwas in dem Hype-Seikel kommt, also in der kurzfristigen Sicht überschätzt man einen Impact und in den langfristigen und tut man es unterschätzen, das heisst momentan sind wir vielleicht im High-Psychel in der Obe.

00:54:27: Also momentan wird alles die Die provoziert.

00:54:30: Man denkt auch jetzt ist alles möglich, alles wird sich verändern und dann merkt man mal so schnell verändert sich sie doch nicht!

00:54:40: Darum wäre vielleicht in zwei Jahren noch nicht so viel anders.

00:54:44: Aber vielleicht in zehn?

00:54:46: Okay, gut!

00:54:47: Danke vielmals, dass Sie hier gewesen sind.

00:54:49: Hochspannung sehe ich.

00:54:50: Ich denke wir sind wirklich ein ganz dynamisches Thema drin.

00:54:54: So wie unterschiedliche Strenge hat oder betreffend, die auch wirksam sind... Ich werde, wenn ich diese Fachspreuche weiterfühle, auch nochmal einladen, weil mir bin ich überzeugt schon mal miteinander.

00:55:06: Danke, wie immer das Tag war für Sophie und dafür, dass wir so da waren.

00:55:11: Und eine gute Eidzeit!

00:55:13: Dankeschön!

00:55:13: Da war

00:55:14: das Fachgespräch der Ostdepartement Soziale Arbeit.

00:55:19: Ihr findet die Fachgesprüche auf dem YouTube-Kanal und ihr könnt es dort abonnieren, wenn ihr am nächsten Fachgesproch folgen könnt.

00:55:26: Ihr könnt es auch als Podcast loslassen auf Apple Podcasts oder Spotify und auch dort abonniert fürs nächste Fachgesprecher.

00:55:34: Danke vielmals, dass Sie dabei waren und bis zum nächsten Mal.

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