«Jugendarbeit und die Soziale Arbeit» – Fachgespräch mit Andrea Thoma und Stephan Schlenker
Shownotes
In den Fachgesprächen unterhält sich Stefan Ribler mit Expertinnen der Ostschweizer Fachhochschule aus dem Departement Soziale Arbeit über aktuelle, relevante und innovative Themen im Feld der Sozialen Arbeit. Sie beleuchten darin fachliche, wissenschaftliche und praxisorientierte Entwicklungen und zentrale Projekte. Sie nehmen Bezug auf konzeptionelle und methodische wie auch forschungsspezifische Dimensionen und diskutieren darin Veränderungsprozesse und konkrete Anforderungen an Professionelle, ihre Handlungsfelder und entsprechende Adressateninnen.
Die Jugendarbeit befindet sich im ständigen Wandel. Durch die zunehmende Digitalisierung werden Jugendliche immer früher mit herausfordernden Themen konfrontiert. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie Sozialarbeitende den Jugendlichen begegnen können. Und dies ohne ihre Freiräume einzuschränken, die für wichtige Lernprozesse notwendig sind. Dabei geht es nicht nur darum, Jugendlichen Raum zu geben, sondern auch Räume zu schaffen, die sie aktiv gestalten und nutzen können. In solchen Räumen können Lernfelder entstehen, indem auftretende Probleme gezielt angesprochen und bearbeitet werden.
Profil von Andrea Thoma https://www.ost.ch/de/person/andrea-thoma-976
Profil von Stephan Schlenker https://www.ost.ch/de/person/stephan-schlenker-329
Zu finden sind die Fachgespräche auch auf Youtube https://www.youtube.com/playlist?list=PL2YvS91Bzqrr71_iHqDWK8ctDHrxIENeS
Weitere Informationen zum Fachgespräch der OST – Ostschweizer Fachhochschule unter www.ost.ch/
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zu einem weiteren Fachgespräch.
00:00:03: Ich freue mich sehr, Andrea Thoma bei mir zu begrüßen und Stefan Schlenker.
00:00:09: Wie ihr noch vielleicht seht oder ihr beide kennen, unser Thema wird sein Jugendarbeit, aufsuchende Arbeit, mobile Jugendarbeit ... Was sind da für Entwicklungen, auch für Denkstrukturen?
00:00:22: Auch für Erfahrungen, die wir hier drin haben?
00:00:25: Herzlich Willkommen!
00:00:26: Schön, dass Sie da sind.
00:00:27: Danke
00:00:27: schön.
00:00:44: Ich hatte vor der Sommerferie ein Gespräch mit einem Jugendlichen im Zusammenhang, wo es um eine Leibbild für Jugendarbe gegangen ist von einer grösseren Stadt.
00:00:55: Er sagte mir dann, er sei noch für ihn frug gewesen, die mobilen Jugendarber zu erfahren.
00:01:01: Er hatte immer das Gefühl, dort rettete ihr irgendwelche Sozialarbeiter und Jugendarbeiter in IMC's Privatfeld oder im Teamfeld.
00:01:10: Und meine Frage so auch ... an Aussagen von jemanden, der Jugendarbeiter erlebt hat.
00:01:16: Wie gehen Sie mit dieser solchen Aussage um?
00:01:21: Ich glaube ... Man muss sich als Fachperson bewusstsehmetretet hier in einem Bereich hinein, wo Jugendliche für sie unter sich unterwegs sind, miteinander stehen und dort ist es wirklich so, dass man natürlich als Fachperson dort eingeht, sich einmischt.
00:01:38: Gleichzeitig ist es aber auch so, dass die Erfahrung gezeigt hat, dass wenn man sich einmischt, dort auch ganz viele Neugierungen sind.
00:01:44: Also es gibt dann wie die andere Seite natürlich auch und das ist der Spanungsfeld.
00:01:49: Und ich finde da ist ... Das Spanningsfeld muss man sich als Fachperson bewusst sein und das immer wieder zurückbinden und in dem bewegt man sich.
00:01:59: Das eine ist ja etwas einmischig Aufgrund eines Auftrags, weil wir aufsuchen gehen.
00:02:04: Mobil aus einem Grund mit einer Organisation im Hintergrund.
00:02:08: Aber es ist tatsächlich ... Man geht noch in die Welt, wo man sich einmischt und leben möchte.
00:02:13: Wo man nicht weiss, ob man willkommen ist oder nicht.
00:02:15: Dann muss man dann herausfinden.
00:02:17: Ich komme sicher noch zu dir Stefan.
00:02:20: Du hast dich lange auch mit Jugendarbeit per se auseinandergesetzt.
00:02:24: Möchtest du noch mal zurückkommen?
00:02:25: Wie fragen Sie?
00:02:27: Macht überhaupt noch Sinn, professionellisierte Betreuung, professionelle Jugendarbeit zu machen?
00:02:33: Kann man die Jugendlichen nicht einfach sein lassen.
00:02:35: In ihren Erfahrungsfelden und in ihrem Lebenswelten und ihre Erfahrung machen lassen.
00:02:40: Braucht es dann immer gerade eine professionellisierte Betreuungen
00:02:44: da drin?
00:02:45: Ich glaube, diese Frage kann man gerne hier global beantworten.
00:02:48: Es kommt immer der Fall, wenn jemand aufsuchende Arbeit macht ... dann hat sie ja einen Grund, warum das Tier gemacht wird.
00:02:55: Und ich glaube es ist dort wahnsinnig wichtig zu verstehen Warum ist man aufsuchend unterwegs?
00:03:01: Also warum... Was ist mein Auftrag als aufsuchende Jugendarbeiterin?
00:03:07: Warum gehe ich jetzt auf die Gasse?
00:03:09: Warum gehen ich am Samstagabend auf die gasse oder am Mittwoch nachmittags und weiss meinen Auftrag?
00:03:14: Und dort sind die Aufträge sehr unterschiedlich.
00:03:16: Das ist der, den wir nicht... oder einen anderen Erfahrungshintergrund haben, weil das sich auch länderspezifisch sehr unterscheidet.
00:03:23: Und ich glaube dort ist es zentral zum Wissen immer unterwegs, weil man einen Auftrag hat, dass da keine Abfalle geblieben werden darf.
00:03:29: Oder sind wir also ordentlichspolitische Sachen?
00:03:32: Ich glaube hier ist man sich einig.
00:03:34: Dort grenzt man sich ab und gleichzeitig kommt immer wieder aus Gemeinden raus ... Begehrlichkeiten, man soll dort bitte für Ruhe und Ohr nichts sagen.
00:03:43: oder ist der Auftrag zum in den Lebenswelten Präsenz sein.
00:03:46: Und genau wenn man versteht warum das man unterwegs ist dann geht man vielleicht auch anders damit um mit einer Einmischung.
00:03:54: also wenn ich sage mein Auftrag ist Ich bin in der Lebenswelt von den Zielgruppen unterwegs und dann merke ich bin nicht willkommen Es geht nicht weiterbohren oder reden.
00:04:06: Wenn es aber mein Auftrag ist, um zu schauen, dass auf dem Schulhaus Platz ordentlich ist, dann habe ich den Auftrag auch wenn ich störe zum Sägen hin.
00:04:14: Aber bitte nehmen doch den Abfall zusammen!
00:04:16: Ich glaube da ist ganz enge Verzahnung und das verstehe, finde ich sehr zentral, wenn man aufsuchend oder mobil unterwegs
00:04:22: ist.
00:04:23: Jetzt Stefan, erst du dich ja seit Jahren auseinandersetzen mit die Entwicklung von Jugendarbeit und sei das mobile oder irrichtungsorientierte Jugendarbeit?
00:04:32: ist diese Form von Jugendarbeit, die jetzt im Jahr zweifel zwanzig gepflegt wird, nicht eher einfach ein präventives Mittel, das ja nichts passiert.
00:04:42: Oder dass ja nirgendwo, oder wie Andrea gesagt hat, keine Emissionen, kein Littering passiert?
00:04:50: Nehmen wir da die Jugend nicht einfach auch etwas weg!
00:04:55: Lernfelder, Erfahrungsfelder wo sie auch als menschwertig vielleicht braucht.
00:05:01: Also der Begriff des Aufsuchens, auch in seiner Bedeutung, auch was bedeutet er heute?
00:05:05: Wie wird er vielleicht auch missbraucht?
00:05:07: Der Begriff ist ein gefährlicher
00:05:08: Begriff!
00:05:09: Ich glaube, wir müssen uns im Klaren sein.
00:05:10: Da kommen wir raus und suchen die Jugendliche.
00:05:13: Und im Suche aber genau die Professionalität wird Andrea Graat gesagt hat an auch nimmer zwingend verhebelt.
00:05:18: Mir geht... ich finde oft also erfahrlässig mit gewichtigen Begriffe um wo es lohnt, im Sinne von einer professioneller Handel nun mal genau nachzudenken in Lebenswelt halt.
00:05:29: Habe ich gar nicht lebenswelt so lange bis sich jemand meldet wie der Jugendliche, wo du trafst oder junge Erwachsene inzwischen, wo er dort handhört und sagt hey stop!
00:05:37: Straßisch aus so was wie mein Wohnzimmer Da hänge ich ab mit meinen Kumpels.
00:05:41: Das ist wichtig, das sind Wälder gegen Wälden auch die für mich Teil meiner Alltagskultur sind und da müssen wir eigentlich wirklich auch ran.
00:05:51: ein Stück weit noch mal zur... zur Reform von weiterer Professionalisierung.
00:05:57: Und ich glaube, dann kommen wir mal an den Punkt Stefan, wo du gesagt hast, da ist es eine wahnsinnig wichtige Arbeitsform und wo mir natürlich in dem Grenzgang denn Andrea sehr schön gesagt hat zwischen eigentlich Disziplinierung, zwischen ordnungspolitischer Aufgabe übernehmen und tatsächlich junge Menschen helfen hin zum auch gelingenderen Alltag in ihrer manchmal schwierigen Situation mit ihrem Recht sich im öffentlichen Raum bewege zu dürfen.
00:06:19: Also kurz Ja!
00:06:21: Es ist up to date Mehr Up-to-date denn je, glaube ich.
00:06:24: Man wird im Verlauf zu sprechen, glaubt nur mal öfter seinen Punkt kommen.
00:06:28: aber es braucht wirklich auch um eben genau diesen Missbrauch ein Stück fortzubeugen von uns unsere Kollege Imfeld der Jugendarbeit und mobilen Aufsuchen die Jugendararbeit.
00:06:37: Braucht sie einfach wirklich diese differenzierte Auseinandersetzung mit der Professionalität?
00:06:42: Wenn mich so Margarine Ramini ausbildung zum Sozialpädagog ist aufsuchende oder mobile Jugendarbeit nicht explizit so als Thema gesehen.
00:06:53: Aber wir haben Streetworker-Kind, wir haben Gassenarbeiter-Kinder.
00:06:56: Und ich würde auch wissen, dass es ein paar hier ist und hat sich vielleicht noch methodisch entwickelt hinsichtlich mobiler oder aufsuchender Arbeit.
00:07:03: Das sehe ich da richtig!
00:07:06: Genau, das sind wir an einem spannenden Punkt.
00:07:08: Ich glaube hier lohnt es sich um noch einmal ein sozialer Räum nach Hause zu schauen und zwar auch eine Grenze von Schweiz, Deutschland, Österreich in diesem Dachraum.
00:07:19: Aufsuchen bedeutet ja mal... Grundsätzlich geht es mir in die Lebenswelt der Zielgruppen.
00:07:24: Dann kann das Zielgruppe Jugend sein, was wir jetzt schon mal diskutiert haben.
00:07:28: Du hast jetzt die Zielgruppes gegessen, aber sie sind oftmals Obdachlosigkeit betroffen im Menschen, Suchtabhängige Menschen und man geht auch dort in ihre Lebenswelt.
00:07:39: Also eigentlich kann man sagen wenn man auf solchen Tätigkeiten ist, in die Lebenswelt der Zielgruppen, weil sie auch immer das ist.
00:07:46: Es gönnt sich im Moment noch mehr Handlungsfelder auf und geht sehr aktuell.
00:07:50: Und dort haben sich diese ... Also ich glaube, diese Entwicklung zum Aufsuchen tätig war, hat sich einerseits in den unterschiedlichen Ländern anders entwickelt.
00:07:59: Und vis-à-vis sagt man dann am gleiche noch anders oder eben umgekehrt?
00:08:04: Und da führt es gerade aus meiner Erfahrung in der Praxis immer wieder zu grosser Konfusion.
00:08:09: Street-Work ist das Gleiche wie mobile Jugendarbeit.
00:08:12: Kann man für Deutschland sagen, ja?
00:08:14: Für die Schweiz kann man es auch nicht.
00:08:15: Ist eine aufsuchende Jugendarbeitsgleich wie mobile Jugendarbe, kann man auch in der Schweiz sagen, dass sie noch nichts verwendet wird.
00:08:22: In Deutschland ist wieder etwas anderes und auch nicht Deutschland gleich Deutschland, so wie ich verstanden habe.
00:08:28: Und darum finde ich diese Frage, die du gestellt hast, ganz schwierig zu beantworten, weil da ganz viel zusammenkommt.
00:08:36: Ich
00:08:38: weiß, dass es ja verschiedene Feste gibt.
00:08:40: Ich würde noch mal ganz zurückkommen zu der Legitimation von Jugendarbeit per se
00:08:47: und
00:08:48: wir haben jetzt gehört... präventive Charakter oder so schauen, bevor etwas passiert.
00:08:53: Bevor Gewaltanwendung passiert, bevor Grenzverletzungen sind, bevor auch irgendwo zum Beispiel auch Hausrecht von jemandem verletzt wird, weil man dann halt in den Garten von ihnen geht oder Jugendlichen in die Garten gehen.
00:09:05: Und kritikisch oftmals, dass die offene Jugendarbeit, die professionelle offene jugendarbeit oftmals eher Problem generiert auf Sicht oder sichtbar macht, wo es aus gar nicht da wäre.
00:09:23: Das ist der kritische Punkt, den ich immer wieder von älteren gehört habe.
00:09:27: Oder die sagen, warum denn überhaupt?
00:09:30: Die sollen doch in einem Verein gehen!
00:09:33: Es gibt ja noch Zefi und Fadi und Jungwasser.
00:09:36: Warum braucht's dann überhaupt die OV-Jung
00:09:38: daran?
00:09:39: Aber Stefan, wenn du jetzt ganz genau einmal in die Rekonstruktion einer Frage gehst, hast du eigentlich schon die Antwort.
00:09:44: Du hast gerade auch gesagt, machen deine Dinge sichtbaar Und es sind ja Probleme dann da, aber sie werden plötzlich sichtbar.
00:09:51: in der Regel meint.
00:09:52: Junge Menschen kommen zu Wort.
00:09:55: Kolleginnen und Kollegen im Bereich der offenen, der mobile Jugendarbeit fungieren als Sichtbarmacher.
00:10:00: Sichtbarnacherinnen, also heismografer letztendlich.
00:10:02: Sie geben diesen jungen Menschen Stimme!
00:10:05: Ich gebe dir recht, Dinge mögen ihm verdeckt oder verborgen bleiben.
00:10:08: Man kann sich durch erhöhte Repressionen und Polizeipräsenz ins Irgendwohin verband, dass die jungen Leute nicht mehr auf der Straße sind.
00:10:15: Für uns nicht mehr erreichbar sind als Fachkräfte.
00:10:18: Aber die Probleme sind ja trotzdem da!
00:10:20: Aber mit uns werden sie sichtbar.
00:10:22: Die junge Menschen bekommen eine Stimme.
00:10:23: Sie werden bearbeitbar für unsere soziale Arbeit und ich glaube das ist die Gruß.
00:10:29: Und die zweite Sache, die du angesprochen hast.
00:10:31: Da verweist noch einmal auf die Vereinsbog gebundene Jugendarbeit, auf kirchlich-jugender Arbeit.
00:10:36: Das ist richtig!
00:10:37: Das ist ein Bastion hier bei uns in der Schweiz oder in Deutschland übrigens drüber.
00:10:41: Es ist aber letztendlich auch – und da haben wir ja valide Daten – es ist eine Bastion vor allem eigentlich letztendlig von wenn man sich an einem Schichtmodell orientiert, eigentlich auch vom dem Mittelschicht von jungen Menschen, die in relativ wo situierte Verhältnisse leben.
00:10:55: Und es gibt eben wirklich einfach auch Menschen, Zugang zu diesen Vereinen, zu dieser Form eigentlich von Alltagsbegleitung und Unterstützung findet.
00:11:03: Und die gibt es in jeder Gemeinde, die geht's in jeder Stadt!
00:11:06: Und da kann finde ich mobile Jugendarbeit, offene Jugendarbeiter Art Kit sein zwischen wirklich diese Gruppe, zwischen letztendlich dem... Es werden Probleme sichtbar aber sie werden dann auch bearbeitbar.
00:11:17: und das ist auch meine Erfahrung im langen Auge Consulting-Erfahre hier vor der Fachbegleitung von unterschiedlichen Gemeinden der Ostschweiz, wo man eine etablierte gute Stärke offene, mobile Jugendarbeit haben.
00:11:30: Da haben wir ein Stück auch mehr Friede und auch mehr Freude in Form von der Gemeinde – in der Form vom Diskurs, wo man führen kann, in Form wie junge Menschen zu Wort kommen.
00:11:38: Das sind wirklich meine Erfahrungen!
00:11:39: Die Gemeinde, die sich eigentlich aussperrt, wo die Frage oder die Aussage, die du gebracht hast permanent in den Vordergrund kommt, auch im Gemeinderat, in der öffentlichen Diskussion letztendlich dort haben wir mehr oder weniger als er Risses fällt.
00:11:51: Dort haben immer wieder Gruppe letztendlichen die Außestehe werden.
00:11:54: Gerade im Speziellen von uns, jetzt machen wir den Ostschweiz.
00:11:58: Ich glaube das ist wichtig zu sehen.
00:11:59: Jetzt
00:11:59: hast du aus deiner Erfahrung, aus dem was du auch erlebt hast in all deinen Entwicklungen oder den Projekten, wo drinnen bist es gibt ein Mehrwert, eine Wertschöpfung für die Gemeinde und der Stadt, die da professionell gepflegt hat, da professioneller Rahmen und eben auf Finanzierung.
00:12:16: Jetzt komme ich noch mit ein paar Klische.
00:12:19: Und da würde ich mich auch noch anschauen.
00:12:22: Wenn ich jetzt mal so sage, wie viel alkoholportiert wird ... Es sind vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund, die ihr aattreffen und die Räume suchen wollen.
00:12:31: Weil sie den Hals der Räum nicht haben oder die Röme nicht gepflegt werden.
00:12:36: Wir hätten diese Probleme nicht, wenn wir keine Migrationsprobleme hätten.
00:12:40: Also aus der Perspektive von der Jugendarbeit.
00:12:43: Wie kommt
00:12:44: das her?
00:12:45: Ich glaube, man darf es nicht.
00:12:46: Es gibt jetzt auch tatsächlich zwei Antworten.
00:12:48: Ich würde mal eine Position für die offene Jugendarbeit einnehmen.
00:12:51: Vielleicht du starker wirklich, dann vielleicht auch von der mobile Jugendararbeit.
00:12:55: und wenn ich sie mal anschließt mit der offenen Jugendarbe, wir können beim Däub, beim Wachverband von unserer offenen Jugendarbeit... Tolle Papers und tolle Broschüre nachlesen.
00:13:03: Nur mal die Wichtigkeit wirklich genau dieser Arbeitsform, die offene Jugendarbeit.
00:13:07: also das ist die Treffarbeit wo man letztendlich Jugend treffs oder ein spezieller Bauwagenplatz hat dann auch professionell begleitet teilweise.
00:13:16: diese Form von Arbeit richtet sich wirklich gezielt an alle junge Menschen an alle heranwachsen und es ist wichtig Es schließt wirklich dann auch die Brücke zur Jugendkulturarbeit und bietet und bedient einfach Räume wo unsere verreinsgebundene Jugentarbeit nicht abdecken kann.
00:13:31: Und der Thema genauso viel und genauso engagierte... Schweizer Jugendliche jetzt ohne Migrationshintergrund, die in ganz unterschiedlicher Angebotsformen erreicht werden.
00:13:40: Da sind es vielleicht Sphäreprogramme, dann ist Projektorientierte Arbeit zum Beispiel in Grüzlinger wo ganz stark diese Form auf sich ausdifferenziert hat.
00:13:50: In der Kooperation mit Vereinen z.B.
00:13:52: mit Schulen und das gibt eine sehr klassische Treffarbeit und dort kann's natürlich sein dass die Jugendlichen die jetzt den Ort und den Raum zu Hause nett haben keine Vereinseinbindung sind auch überrepräsentiert sind und wirklich ein wichtiger, ganz sicherer und guter Ort für sie zu haben.
00:14:08: Und so ist offene Jugendarbeit wirklich und ist auch da vor allem heranwachsen für alle junge Menschen.
00:14:15: Jetzt in Bezug auf jugendliche Migrationshintergrund, wo unsere andere Kulturen kommen mit den anderen Verständnissen kann ja einen solchen Treffpunkt, kann so eine Jugendarbeiterin, Jugendarbeiter, eine wesentliche Bezugsrame bzw.
00:14:29: Person sein?
00:14:30: Ich
00:14:30: würde gerne noch schnell ... einen Schritt zurück machen und so wirklich auch nochmal ein bisschen mit dem Klischee aufräumen.
00:14:36: Weil ich meine, ich habe auch für paar acht Jahre lang mobile Jugendarbeit in einer grösseren Stadt, dass es statt St.
00:14:42: Gallen zurückblicken und wir sind viel mit genau diesem klischen Konfrontier gewesen und das ist leichtweg einfach falsch.
00:14:49: Für St.Galen ist es wirklich falsch, kann ich sagen?
00:14:52: Und ich glaube, es sind Bilder, die so die herumlungenden Jugendlichen haben, Jugendliche, die keine Heine haben, die irgendwie ein Bild hat dann halt migrantische Stämmige, Jugendliche einfach irgendwie mit fünf Leuten in einer Dreieinhalb-Zimmerwohnung.
00:15:08: Das sind Alltagsrealitäten.
00:15:09: aber da alleine macht es noch nicht, dass die mehr im öffentlichen Raum präsent sind.
00:15:14: Weil wir haben im öffentlicher Raum ja ganz viele verschiedene Jugendlichen und ich glaube wenn ich jetzt aus der Erfahrung sage, dann wäre es vermutlich ziemlich in einer Normalferteiligung von der Bevölkerung wie viel migrantische Jugendliche das sind, Urschweizer oder Schweizer Jugendlichen sind.
00:15:31: Und auch vom Schichtmodell von Horé erwähnt, ich glaube auch dort gibt es solche, die wirklich näher an der Armutsgrenze sind, Schwierigkeiten haben mit Integrationsthemen bis hin zu Jugendlichen, die das Beste am Elternhaus kommen.
00:15:45: Ich glaube, was dort ein Thema ist ... Diese Bilder werden halt einfach so partiert, immer noch aus den Diskussionen.
00:15:55: Wir haben ja Verein und wieso hängen jetzt diese hier im öffentlichen Raum?
00:15:59: Und ich glaube das sind solche Gesellschaftsbilder die sich auch über Zeit wandeln und wo ich finde ... Das ist auch einer dieser Diskussionspunkte, die wir gerne haben.
00:16:09: Ich finde gerade eine offene Kinder und Jugendabte egal ob aufsuchend oder eben im Treff ist für alle Jugendlichen hier.
00:16:16: Gleichzeitig wenn ich jetzt auf deine Frage eingegangen habe vom Treff, ist es natürlich so, dass man einen Treff hat... Obwohl man offen ist für alle, ist es immer auch mit Exklusions- und Inklusionsthemen verknüpft.
00:16:28: Also wenn dort eine gewisse Jugendgruppierung, egal ob Migrantenstimmung oder Mittelstände ist – was für ein Stempel das man ihnen aufdrücken will?
00:16:37: Wenn die dort sind, verdrängt sie durch andere, die sich nicht zugehörig fühlen.
00:16:42: Und das ist ein urmenschliches Problem.
00:16:44: Ich finde es dann nicht mehr schwierig, wenn wir uns in den Jugendthematiken sagen müssen, dass die Migrantinnen böse sind, wir hätten kein Problem, wenn diese nicht da wären.
00:16:52: Nein, das stimmt einfach nicht.
00:16:53: Ich würde sogar weitergehen und sagen ich würde den Problem begriffen nicht verwenden.
00:16:56: also junge menschliche klicke zum Beispiel mit migrationsintergrund dafür bestimmte zeit einfach wirklich auch prima mal den raum immer klub in ein führungsstrich auch besetzen.
00:17:06: das darf ihr raum sein.
00:17:07: und raum an.
00:17:08: eignungsprozesse sind nett beliebig.
00:17:10: Und so ist es eben mit dem Jugendtreff vielleicht mal über ein Jahr oder zwei Jahre, dass dort zeige ich einmal eine bestimmte Gruppe oder bestimmte Peer Groups mit einer bestimmten Nationalität einfach einen Ort und Heimat und einen Raum findet.
00:17:20: Das ist gut so!
00:17:21: Wichtig geschaut hat das mir in der offenen Jugendarbeit die Ausdifferenzierung findet.
00:17:25: Also wir können viele, viele Formen von Projekten letztendlich parallel fahren.
00:17:29: Wir können mit der Schule, mit der Vereinssache machen.
00:17:33: Ich meine da haben auch wunderbare Beispiele.
00:17:35: Offene Jugendarbeiten reduziert sich nicht nur auf diese Trefferarbeit Und ich würde da gar nicht als Problem sprechen und sogar das ist doch gut.
00:17:42: Dann sind sie erreichbar, dann sind sie adressierbar.
00:17:45: Übrigens auch für die Schulzuzahlarbeit vielleicht einmal für andere, die jetzt wirklich da Kontakt kriegen müssen oder möchtet?
00:17:54: Es gibt auch Zuschreibung, Verordnung von, du sagst, die offen Jugendarbeit.
00:18:00: in Jugendtreffen gehen nur Jugendliche, die verlassen sind.
00:18:05: Also... Die haben wirklich kein Heim, keine Freunde.
00:18:08: Also die suchen dann an diesem Ort ihre Bezugspersonen, ihre Reibungsfläche, ihre Möglichkeiten von Piers und so.
00:18:16: Da wäre ja so eine weitere zu schreiben.
00:18:18: also nicht Migration sondern die Verlassen.
00:18:20: Und da würde ich sagen Falsch!
00:18:23: Also die sind sicherlich auch da aber falsch für mich jetzt mal gucken welche Themen werden denn aktuell verhandelt?
00:18:27: Mobile offene Jugendarbeiten.
00:18:29: es sind ganz viele jugendliche die Themen haben die eben nicht so verhandelt werden, dass es für sie wirklich zur Passung kommt.
00:18:37: Nimm mal zum Beispiel Jugendliche, die im Individuationsprozessen also sich selber ihre Identität zu finden ist das mehr oder weniger schauert – im Transgender-Kontext zum Beispiel!
00:18:48: Wirklich die Ebbe letztendlich nicht Ansprechpartner findet, die im Bereich Social Media, die in dem Bereich vielleicht Mobbing.
00:18:54: Die Ebbe net Bezugspersonen, net die andere erwachsene Person findet und auch genau diese finden wir wirklich im Spektrum der Angebote offener und dann auch auf Suche oder teilweise mobile
00:19:04: Jugendarbeit.".
00:19:05: Also es ist ein Ort, wo junge Menschen mit ihrem Thema Raum finden und auch Kolleginnen und Kollegen findet die als stabile Bezugspersonen, als Expertinnen auch eigentlich ein Stück weit an der Seite von diesen Jugendlichen stehen können.
00:19:20: Und diese Vielfalt also wenn du reingehst in die aktuelle Debatte auch in den Netzwerken was bewegt die Kolleginnen draußen dann werden ganz viel die Themen behandelt geben.
00:19:28: Genau ich würde noch bisschen pointierter sagen und sicherer sagen das ist falsch.
00:19:33: Es gibt Gemeinden, die dazutriften.
00:19:35: Ich bin sicher, es gibt Gemeinde, die das nicht zutrifft und da hat einer sich fest damit zu tun.
00:19:41: wie ist der Gemeind unterwegs?
00:19:43: Wann gibt's auch rundum noch für Regenbord?
00:19:46: Wo ist den Jugendtreff?
00:19:48: Der Ort sagt etwas darüber aus, welche Jugendkopierungen sich dort wohlfühlen oder nicht wohlfüllen, weil es Geschichten vom Jugendtreffer sind.
00:19:54: Ganz viele Einflussfaktoren und ich würde sagen grundsätzlich kann man nicht sagen diese sind dort... Aber wenn sie dort sind, ist es umso besser.
00:20:04: Dort können wir auch gut in eine Bezirksarbeit gehen oder uns im ganzen Fund aussagen.
00:20:09: Wir haben die soziale Arbeit wieder ausbildlich gelernt und können dort auch wahnsinnig gut uns einbringen und diese Jugendlichen auch in diesem Innen begleiten.
00:20:17: Und wenn das nicht die Jugendliche sind, gibt's auch dort, wie du gesagt hast, Punkte, wo sich eine begleitende BezIRKsarbeit lohnt und wo man für Jugendliche gut gegenüber sein kann und die mehr Wert für auch eine Gesellschaft
00:20:32: bietet?
00:20:32: Ich bring noch ein Ritz.
00:20:34: Und das schließe ich auch.
00:20:38: Es ist ja wichtig, in einem solchen Diskurs auch die Positionen, die wir erarbeitet haben oder diese sichtbar machen.
00:20:47: Die Fachgespräch macht ja Expertise, Erfahrung, Sichtbarheit, die ihr mitbringt.
00:20:53: Ihr beschäftigt jetzt über Jahre hinweg mit der Narspruchsgruppe ... Jugendlichen im Zusammenhang mit professioneller Jugendarbeit.
00:21:01: Und jetzt neben ihnen Migrationszuschreibung oder verlassenen Jugend, kommt noch das dritte, dass oftmals auch der kritische Punkt aufzeigt wird, dass es kollektiv Problemschaft, die sonst nicht da wäre.
00:21:14: Also habe ich einen offenen Jugendtreffer?
00:21:16: Habe ich auf einmal ein Problem von Cannabis, von Drogenumschlagplatz, vielleicht von Gewaltanhäufigen, von Mobilisierung und negativen Grenzverletzungen ... Das ist ein Kritikpunkt.
00:21:30: Wir haben Probleme mit dem Jugendtreffen und der Jugendarbeit, die wir sonst nicht hätten.
00:21:34: Ja genau, da müssen wir jetzt wirklich ausräumen diesen Kritiken vermutlich eine Studie machen mit dem Vergleichsgruppe.
00:21:41: Und hier ist es einfach nicht schlichtweg nicht möglich.
00:21:44: Ich würde auch sagen, dass es in den ähnlichen Endortinen geht, die man bei anderen Sachen schon gegeben hat ... Es ist etwas da, und manchmal kristallisiert sich das, was hier rund um den Jugendtreff herum ist.
00:21:58: Und wird sichtbar in die Thematisierung.
00:22:01: Ich bin sicher, dass auch wenn der Jugendtreffer nicht dort ist, dann würde sich dieser Thema irgendwie kristallsieren und aufkommen.
00:22:08: Aber es wäre eine Weitfrage, wie man ihn begegnet kann?
00:22:12: So ist es einfach häufig ... Aus gemeindes Sicht aus, wenn ich das aus meiner Erfahrung habe, ist dann gerne so.
00:22:18: Wir haben ein Problem dort gekrifft und die Jugendarbeit ist ja allzuständig.
00:22:22: Ich muss jetzt dort ein Problem lösen, dass diese Jahre nicht mehr gegriffen werden.
00:22:25: Und es wird auch ein bisschen den Auftrag ... Oder gesagt ja für das hemmere Euer, für das zahlene Euer.
00:22:32: Aber da ist ja schlussendlich nicht der Auftrag von einer offenen Kinder- und Jugendarbe mit mich denn nicht?
00:22:37: Ja, ich würde vielleicht nur mal versuchen, etwas in eine andere Richtung zu beantworten.
00:22:42: Ja, Andrea.
00:22:43: Aber ja, Stefan?
00:22:44: Ja!
00:22:44: Also wo ein Jugendtreffig, wo viel los ist und das wollen wir auch, weil auf die Schau-and-Kritikpunkte sind wir ein Jugendtreffig.
00:22:50: Wir haben immer einen Eingestellten.
00:22:50: Da kommt gar niemand.
00:22:51: Wir müssen auf Suche gehen... Übrigens oft, gell?
00:22:55: Die Jugendliche.
00:22:56: Klar!
00:22:56: Wenn da viel los ist, wenn da Party läuft und viele unterschiedliche Nutzer sind... ...wenn jetzt auch diese Zielgruppe kommen, wo man im Besonderen wirklich unterstützen kann... ...ja, dann gibt es Konflikte mit den Nachbarschaften.
00:23:06: Ja, dann sage ich mal auch Konsum- oder Suchtverhalte.
00:23:09: Ist auch Thema, wo viele junge Menschen sind oder Raustrinke oder sonstige Sachen.
00:23:13: Ich würde sagen ja alles das ist Thema.
00:23:15: Und alles das gilt dann wirklich gemeinschaftlich zu bearbeiten.
00:23:18: Und ich glaube, man kann's bearbeiten letztendlich indem ich wirklich mehr oder weniger wie es gemein wäre, die Nachbarschaft im Blick habe indem ich Konzepte differenzieren und Menschen zusammenbringen einen Tisch.
00:23:28: Und eben das wirklich gemeinsam mit den Jugendlichen machen und dann entstehen Lernfelder.
00:23:32: Dann wird nämlich plötzlich deutlich, dass die Gruppe Mitmigrationshintergrund oder vielleicht die, die immer Party mache, dass es auch fantastische tolle junge Menschen sind.
00:23:40: Die haben nämlich auch Stärke, die haben Ressource.
00:23:43: Die können letztendlich wirklich verhandeln, die können vielleicht auch mit dem Nachbarer oder der Nachbarschaft tatsächlich mal ein nachbarschaftsfest organisieren, weil letztendling sie werden nicht nur einfach auf das reduziert.
00:23:55: Also ich will sagen, ja das muss man bearbeiten.
00:23:57: Das muss man auf dem Radar haben.
00:23:59: aber darin liegt auch genau dann wirklich eine große Chance.
00:24:02: und das ist das was ich vorher gesagt habe, das erlebe ich in den Gemeinden wo dies gelingend hinkriegt als unglaublich koessiv.
00:24:10: da ist sowas wie Friede da in der Sache
00:24:13: Löhnt uns doch noch die Menschen genauer anzuschauen wo wir in dieser Jugendarbeit die ersten Arschspruchsgruppen sind die Jugendlichen.
00:24:23: Und wenn ich jetzt so einfach rückblickend anschaue, was für Entwicklungen und Rahmenbedingungen die Jugendlichen ... ... in den Jahren ... ... im Jahr ... ... zu dem Jahr ... dann sind da schon sehr, sehr herausfordernde ... ... Transformationen, wo man drinnen ist.
00:24:39: Dass Leibblanken einfach wegkippen, dass Orientierungspunkte wegkippen, dass Werteorientierungen einfach nicht mehr hier sind, damit sie völlig in einer Schieflage drin sind... Wenn er so darin schaut die professionelle Jugendarbeit.
00:24:54: Was kommt da auf diese Fachleute zu?
00:24:58: Die bilden wir ja auch ein Stück weit aus, was kommen sie jetzt aufgrund der Anforderungen und von den Verwerfungen, die die Jugendlichen wirklich aussetzen sind?
00:25:10: Was kommt hier auf diese Profession zu, auf das Handlungsfeld zu?
00:25:16: In der Vorbereitung des Gesprächs hat mich das auch sehr beschäftigt.
00:25:19: Also wirklich gesellschaftlicher Wandel, gesellschaftliche Veränderung von Jugend – was heißt eigentlich so aufwachsen?
00:25:24: Was ist aber vielleicht auch gleich wie es bei unten war und was verändert wird?
00:25:27: Ich würde es genauso, dass du zum ersten genau so beschreibe, Stefan, wie du es gerade beschrieben hast diese Verunsicherung letztlich.
00:25:34: Und ich glaube wenn man noch mal drauf guckt und das ein bisschen theoretisch strukturiert für sich wird extrem deutlich, was Jugendarbeit oder auch mobile Jugendarbeit leisten kann.
00:25:45: Und als erstes ist es letztendlich in diese fluide Zeit Stabilität zu bringen – in Form zum Beispiel von aukonstanten Beziehungen und von Beziehungsangebote, dass dieser andere Erwachsenen da ist, das der Ort, dass der Raum dann auch da ist.
00:26:00: Dass Kulturangebete, dass ergänzende Angebote entstehen zur Schule oder auch zur Verein, die eben wichtig sind um Identität auch zu machen in Projekten, die ich dort bearbeiten kann.
00:26:13: Auch Probleme, die man lösen kann an diesem Ort mit diesen Menschen – also so wie wir es beschreiben als sogenannte Selbstwirksamkeitserfahrungen.
00:26:20: Und das sind diese Dinge, die eben so wahnsinnig wichtig sind um in dieser, in dem Neue aufwachsen ein Stück bestehen zu
00:26:27: können.".
00:26:28: Also die Wirkung auf das Individuum letztendlich auch im Kontext psychischer Gesundheit.
00:26:32: Und wir beschreiben ja Jugendliche, weder das was du beschriebest hat der Effekte wirklich nie war Jugend und das kann man sagen da haben wir eine sehr valide Befunde so belastet, sehr früh schon hinsichtlich psychosomatische Erscheinungen, hinsichtlicher Angststörungen wie heute.
00:26:48: Und da sind das aber wirklich ganz spezielle und wichtige Anker.
00:26:53: Ich glaube man kann es verlängern mit der mobile Jugendarbeit entsprechend auch in öffentlicher Raum.
00:27:00: Genau, und ich würde gerne den Bogen machen zu der Fachperson, die du ja auch angesprochen hast.
00:27:05: Wir haben jetzt gerade im Rahmen einer Weiterbildung für Fachpersonen, bei denen wir mit dem Phänomen begegnet sind, dass Jugendliche im besonderen, aber eigentlich alle Anspruchsgruppe, die sich so in diesem mobilen Kontext gehen.
00:27:20: Punktuell, nicht überall aber auch aus dem öffentlichen Raum zurück.
00:27:24: Der Druck auf den öffentlichen Ruhm ist im Moment massiv und dann sind schon über eine lange Tradition die Schwächsten der Gesellschaft jeweils erst zu vertreiben werden und da gehören die Jugendlichen in dieser Diskussion wirklich dazu.
00:27:39: Und da ist wieder ein Eintel.
00:27:41: und dann ist eine Frage ja, wenn die aus dem öffentlichen, also aus dem physischen öffentlicher Raum vertreiben werden.
00:27:46: Wo werden sie denn auch an den Vertrieben?
00:27:47: Und dort erlebe ich im Moment gerade im Zusammenhang Armee-Pfachtbesohnung aus der Schweiz jetzt ganz stark so die ganze Digitalisierung, wo wahnsinnig raumeinehmend ist und zwar raumeinnehmend einerseits von Fast jede Stelle weiß oder ist irgendwie digital unterwegs, weil man in der Lebenswelt orientiert und man weiss, dass viele Jugendliche sich zunehmend auch in diesen digitalen virtuellen Räumen bewegen.
00:28:16: Anker oder das Wissen.
00:28:20: Wie geht es mit der Professionalisierung in diesen virtuellen digitalen Räumen?
00:28:26: Hier ist wahnsinnig eine grosse Suche herum und dort ist im Moment auch ein ganz grosser Leidensdruck, wo aber wirklich verschiedene Akteure unterwegs sind.
00:28:36: Und ich glaube, dass sind wirklich auch Herausforderungen wie ... fachlich dieser Digitalisierung begegnet, und zwar nicht auf einer verwalterischen administrativen Ebene sondern wirklich im Schärfen in der Beziehungsarbeit.
00:28:51: Im Begegnen mit Jugendlichen genau dort auch in diesen virtuellen Räumen wo für mich in meinem Verständnis wirklich jetzt auch mobile Aufsuchendjugende Arbeit wirklich in die virtuellen Welten verschiren.
00:29:03: Die Digitalisierung
00:29:04: zu
00:29:04: diesem
00:29:06: Kommi noch?
00:29:08: Das ist natürlich auch ein Thema wo ich ihr ganz unterschiedlicher Handlungswert auf der sozialen Arbeit wahrnehme.
00:29:15: Und da ist gerade im Bereich von Jugendarbeit ein zentrales Thema, oder weil es dort viel mehr mit Entwicklungsaufgaben zu tun hat, viel mehr auch mit entwicklungspsychologischen Zugängen zu haben, dann komme ich noch.
00:29:27: Ich möchte nochmal den öffentlichen Raum anschauen, in dem die Jugendliche hier einfach per se in Anspruch nehmen würde.
00:29:35: Richtig.
00:29:36: Weil er einfach auch dazu gehört, da drinnen können auch zu lernen wie bewege ich mich dort rein?
00:29:41: Wo habe ich meine Pias und meine Aufgabenbestellungen?
00:29:44: Für mich absolut klar!
00:29:46: Ich merke ganz stark in der Auseinandersetzung mit Jugendarbeit und noch mit anderen Sozialarbeiter des sozialpädagogischen Handlungsfelder oftmals Sozialarbeit über den instellvertretter Rollen für Deltere.
00:29:57: müssen nicht die Älteren viel mehr, auch Räume oder Umgangsformen geben.
00:30:02: Auch Wert mitgeben, wie ich ihnen im öffentlichen Raum gehe?
00:30:05: Wie gehe ich mit Grenzen um und wie gehe ich eben auch mit Nähe und Distanz um?
00:30:10: Übernehmen hier keine Rolle von Ältern!
00:30:12: Also ich spreche jetzt auch als Vertreter der Mannschaft.
00:30:17: Ja, nicht.
00:30:18: Sorry, darf ich wieder eingeladen?
00:30:20: Das ist ein Thema,
00:30:20: das mich so unterrichtet.
00:30:21: Bei mir sind es beide glaube ich.
00:30:24: Wir haben noch Zeit.
00:30:25: Das ist super genau!
00:30:27: Ich glaube, die Einleitung würde ich mal sagen... Also es gibt ja diese Ahnung von diesem Inselmodell, Entwicklungspsychologisch.
00:30:35: Dann muss man sich in dieser Diskussion vergegenwärtigen.
00:30:38: Zuerst ist das eigene Wohnung oder Haus, dann mit dem Garten oder sonst den Spielplatz zu grenzen, dann bis zum Schulhaus und dann bis zur Dörferrand.
00:30:48: Man kann einfach so denken.
00:30:50: Da finde ich eine wichtige Grundahnung.
00:30:53: Und dann finde ich ... Jugendliche haben ja, du hast das Buch von Hurelmann hier oder so die verschiedenen Entwicklungsaufgaben, wo Jugendliche sind und eine ganze Zentrale ist genau die Abnebelung vom Ilternhaus.
00:31:07: Wo in dieser jugenden Phase irgendwo wieder zugehend eine Selbstständigkeit immer von iltern kommt.
00:31:14: Und ich finde gesangssellschaftlich ... haben wir Tendenz, um immer zu sagen, die Ältere sind für alles zuständig und da in der Jugendphase.
00:31:23: Und gleichzeitig ist aber Gesellschaft ja auch irgendwo hier.
00:31:26: Also ich finde ... Meine persönliche Meinung ist wirklich, dass die Sozialkontrolle der Kita von Gemeinschaften und Gesellschaften ganz etwas zentral ist und sich genau in dieser Jugendphase fest manifestiert.
00:31:42: Jugendlichen müssen auch unabhängig von älteren Lernen, die ihre Grenzen sind.
00:31:47: Sie müssen genau vom Nachbar gehören, dass das Verhalten nicht okay ist – weil es seit bester Jahren auch genau aussieht.
00:31:53: Das ist auch eine Weitheorie, die fest in den Jugendarben verankert ist.
00:31:57: Mit dem A-Eignungsprozess kann ich auch ein A-eignen.
00:32:00: Wie wirkt das aufs Gegenüber, was passiert?
00:32:04: Das passiert wirklich unabhängig von den Eltern.
00:32:08: Unbedingt soll es auch, also ja nicht dort älteren wir vielleicht nicht auf Indisch ganz zentral?
00:32:13: Du hast ja gerade Gege gekriegt!
00:32:14: Nein, ich hätte jetzt schlichtweg genau das Ende und auch ein Verweis auf diese zentrale Entwicklungsaufgabe der Loslösung vom Elternhaus, die so wichtig ist für diesen Individuationsprozess Und was ich natürlich auch stark beobachte, es findet so oder so statt.
00:32:33: Andrea du hast vorher angesprochen wir kommen noch einmal drauf auf das Thema Digitalisierung die Bedeutung digitaler Welten und auch die Flucht also die Loslösung vom Elternhaus indem ich letztendlich mich in der digitale Welt transformiere und dort natürlich auch eine gefährliche
00:32:47: Welt
00:32:48: begegnen.
00:32:48: Eine andere Welt mit vieler Chance mit viele Faszinationen aber auch einer gefährlicher Welt.
00:32:52: Ich glaube der öffentliche Raum ist Unglaublich ist es sehr wichtig, genau da tatsächlich eine Form von Ergänzungen oder vielleicht auch von Gegenwelt zu schaffen.
00:33:00: Aber es doch noch das rauszugehen, doch nur zur Gemeinschaft, primäre Erfahrungen zu machen und dort im Spezielle wirklich entweder die Kolleginnen und Kollegen für der Mobile aufsuchende oder offene Jugendarbeit als reale Mensch, als Beziehungspersonen zu haben wo ich mal meinen Atel zeigen kann.
00:33:17: Da habe ich jetzt vorhin gesehen in meinem Glasset Chat, da ist jetzt ein Foto vom Nactor Maitley etwas.
00:33:24: Guck mal, was soll ich machen?
00:33:26: Das findet dort statt und ich glaube da
00:33:29: ist
00:33:29: der öffentliche Raum und das dass junge Menschen draußen sein dürfen und da aussehen uns genau zu diesen Konflikten kommt immens wichtig!
00:33:37: Und junge Menschen haben ein Recht auf öffentlicher Raum so wie wir erwachsen sind.
00:33:41: Ich habe schon mit überkommen in Entwicklung von Jugendleitbildern, von Angeboten für offene Jugendarbe, wo den XBZ gesagt worden ist Nachhaltige Jugendarbe kann nur dann nachhaltig sein, wenn ich mit ihrem Herkunft auch zusammen schaffe.
00:33:58: Also Familie-Systeme, Älteren – was auch immer!
00:34:02: Ich kann nur so nachhaltige Jugendarbe machen wie mich auch die Herkünfte mit einbeziehen.
00:34:09: Im Umkehrschluss merke ich, dass irgendetwas nicht stimmt.
00:34:12: Häusliche Gewalt für eine Nachlesung um.
00:34:15: Was auch immer.
00:34:16: Ich muss den Schulsozialarbeit, die entsprechenden Stellen und Behörden einschalten.
00:34:22: Entspricht denn das der offenen Jugendsaum?
00:34:25: Nach dem heutigen Verständnis ist es ganz klar nicht.
00:34:27: Also hattest du noch nie ohne Nachmeldung.
00:34:30: Aber wir bewegen uns da wirklich im Spannungsfeld.
00:34:35: Hier bei uns in der Schweiz zwischen Kinder- und Erwachsenen-Schutz, zwischen der sogenannten erweiterten Garantepflicht, die wir haben als Fachkräfte geben, falls wir auch Dinge melden zu.
00:34:43: müssen die wir braunehmen.
00:34:45: Und dort geht es aber darum, tatsächlich diese Grenze im Sinne wirklich mit den Jugendlichen, im Sinne von der Grenzbearbeitung auch gemeinschaftlich zu bearbeiten.
00:34:53: Jetzt weiß ich aus meiner eigenen solangejährigen Praxis, dann ist vielleicht wirklich Zeit, dass man mal sagt, hey, guck mal du das müssen wir mit deinen Eltern besprechen.
00:35:02: oder wenn da du die Probleme in Klasse Chat hast, nehmen wir noch einmal das Beispiel auf, hey dann müssen wir jetzt mal mit der Lehrperson sprechen und das muss ich machen, aber mir bespreche zusammen wie man's macht!
00:35:12: oder ich lasse dich mit dem Problem nicht allein.
00:35:14: Also diese Front der Grenzbearbeitung, ich glaube das gibt es aber den Automatismus letztendlich jetzt bei jeder Sache ein Rückkopflug zu den Eltern dabei oder gar noch schwieriger letztendlichen vielleicht in Richtung Polizei oder in Richtung Schul würde ich auch wirklich sagen Neu!
00:35:30: Das ist wirklich auch ein Raum für Jugendliche mit uns als Kolleginnen und Kollegen als
00:35:35: Fachkräfte.
00:35:36: Also auch
00:35:37: einen geschützten Ruhm
00:35:38: für den Jugendlichen, wo noch seine Themen entlang von seinen Beteutenissen, seiner Anforderungen und Entwicklungsaufgaben leben können.
00:35:46: Gibt es dort nicht irgendwo eine Schieflage oder fast nur noch ein überbrückbares Spannungsfeld zwischen Kindesjugendschutz, entlang der persönlichen Integrität?
00:36:00: Und hier steht auch Grenzen, wenn z.B.
00:36:02: wirklich Grenzverletzungen sind, strafrechtlicher Natur dieser Selbstbestimmtheit, der Eigenständigkeit und der Autonomie bestreiten von Jugendlichen.
00:36:10: Ist dort in den Sozialen Arbeiten nicht einfach ein durchschnittliches Dilemma?
00:36:14: Ist die soziale Arbeit nicht immer in diesem Dilemma?
00:36:19: Ich glaube ja das ist hier, aber ich glaube wenn wir eine professionelle Offene Kinder- und Jugendarbe orientiert, ist es am jugendlichen selber!
00:36:30: Ich meine, wie manchmal haben wir Jugendliche gesehen, die gekiften.
00:36:33: Wie manchmal hatten wir genau auch Gewalt als Thema.
00:36:37: Aber wenn ich in einer Beziehungsarbeit bin und in einem Vertrauensverhältnis bin, dann muss ich ja schon wahnsinnig aufpassen.
00:36:46: Also wenn ich gerade zur Polizei renne ... also da wäre der Verbrauch absolut.
00:36:52: Und ich glaube wirklich professionell.
00:36:54: Kinder- und Jugendarbe funktionieren wirklich so.
00:36:56: Der Jugendliche ist dort im Zentrum.
00:36:59: Und wie hat Stefan da ausgeführt?
00:37:01: Also ich gehe nicht zur Polizei und sage, der hat im Fall oder den Messer dabei.
00:37:07: Sondern ich schaue mit dem Jugendlichen an und sage hier, ich beobachte da und da.
00:37:12: Da hätte jetzt die und diese Konsequenzen.
00:37:15: Ich bin vielleicht wirklich in einer professionellen Rolle und muss auch aufzeigen wo ich dann genau meldepflichtig bin.
00:37:21: Selbst finde ich es wichtig weil es gibt dort so was wirklich ... in diesem Schutzbereich, wo auch die Fachpersonen aus der Kinder- und Jugendarbeit in einer Meldepflicht drin sind.
00:37:33: Und da muss ich kennen und sagen, wenn du jetzt weiterredest, dann ist meine Konsequenz, dass ihr den mal
00:37:40: meldet.".
00:37:41: Und es ist für mich Andrea, was du gerade gesagt hast jetzt wirklich nochmal ein flammendes Statement vor mehr und eine weitere Professionalisierung von diesem Arbeitsfeld.
00:37:49: Wir genau das möchten wir auch als Fachhochschul in unseren Studiengängen jeder Weiterbildung tatsächlich genau dieses sehr, sehr profunde Rechtskenntnis.
00:37:56: Und ich erkläre immer wirklich unseres Studiums der hey die profundeste tiefste Rechtskenntnisse musst Du eigentlich haben wenn Du draußen auf der Straße bist Wenn Du bei mir soziale Dienstarbeitest und hast eine Rechtssammlung im Rücken sag' ich mal unter deinem Laptop-Offer und kannst Schnellurge Hier musst du oft in Sekunderschnelle entscheiden.
00:38:11: Wie gehst du vor?
00:38:13: Das heißt letztendlich, das ist für mich wirklich ein starkes Plädoyer der Professionalisierung und für den Gemeintritt tatsächlich uffachkräftig hier zu setzen.
00:38:23: erarbeitet mit unseren Studierenden und wir bilden aus, mit diesem Dilemma umzugehen.
00:38:27: Das Dilema bleibt bestehe im Doppelmandat oder Trippelmandate also in diesen verschiedenen Aufträgen wo man von der unterschiedlichen Seite habe aber darin sich zu bewegen im Sinne professioneller Handels.
00:38:38: das ist das was eben Vortqualifikation dann ausspricht.
00:38:41: für mehr Professorin Anzirik
00:38:43: jetzt interessiert mich.
00:38:45: Da kommen natürlich Antworten, die einem Träger haben.
00:38:48: Was sind die Kompetenzen von jemandem, der soziale Arbeit studiert und will in den Jugendbereich in der Handlungswelt einsteigen?
00:38:55: Oder was braucht es da für Kompetenz?
00:38:58: Was braucht es auch für Ausgangslagen?
00:39:00: Was brauchen sie da auch für Räumungen von jemanden, der das macht?
00:39:06: Ob jetzt der mobile Aufsuchende oder ob das Einrichtungsorientierte ist ... Was braucht dafür einen?
00:39:14: Kinder in Zugang, Kompetenzen... Da interessiert mich wirklich.
00:39:19: Darf ich, Andrea?
00:39:20: Ich fahre ein Bild, ich mag
00:39:21: ihn.
00:39:22: Ich bin am Überleg gefühlt an meiner Seite, dass es voll gelaufen
00:39:27: ist.
00:39:27: Ich hole sie zwar als Dozent auf, Stefan als Kollege und als Dozent auch.
00:39:31: Und ich glaube wir sind ja in der offenen mobile Jugendarbeit im Handtuchswendlern in sehr breiter offene Alltagssituationen.
00:39:39: Wir sind draussen, wir sitzen nicht am Schreibtisch.
00:39:42: Und wir sind eine Vielfalt von Situationen mit einer vielfalt unterschiedlichsten Adressate nach Adressaten.
00:39:47: letztlich kann... konfrontiert mit unterschiedliche Problemlage, Herkunft und unterschiedlicher Problematik.
00:39:53: Und ich glaube die Fähigkeit letztendlich zu strukturieren sich fachlich professionell zu organisieren, sein Handeln, sein methodisches Handel.
00:40:01: Wie mache ich die Beratung?
00:40:02: Wie reagiere ich?
00:40:03: Wie macht das im Rengskontext?
00:40:05: Sehr schnell rückbindet zu können auf theoretische Modelle und Dinge, die wir hier mit unseren Studierenden erarbeitet haben.
00:40:12: Also die Verbindung zwischen theoretisch-methodischer Krüste und dessen was ich dusse empfehle – auch der Drei war ja oben oder im Seeboatpark Skrützlinge oder so – abends um Zähne antrifft!
00:40:23: Das muss sitzen, wie ich dort handle.
00:40:24: Und es geht um ein ganz schnelles Rückbinder.
00:40:26: eigentlich von dem was ich gelernt habe.
00:40:28: Also für mich ist das ein hochanspruchsvolles Arbeitsfeld wo man üben muss.
00:40:34: Man muss übrigens auch unsere Adressate in der Adressat den jungen Menschen oft ertragen.
00:40:39: Es ist ja nicht so dass die immer einfach sind bei Leibnett!
00:40:43: Man muss es auch aushalten.
00:40:44: Ich glaube, hier braucht es auch hohe Stabilität.
00:40:47: Hier braucht es hinsichtlich meiner Sozial- und Selbstkompetenz letztendlich eine sehr klare Ausrichtung, ein sehr klares Gefühl.
00:40:57: Wann störe ich?
00:40:58: Wann gehe ich zurück?
00:40:59: Wanne gehe ich aber bewusst in Situationen nicht rein?
00:41:02: Wannen eskaliere ich statt der zu deeskalieren?
00:41:05: Dann mache ich mich besser auch mal unsichtbar zum Beispiel.
00:41:08: Fanarbeit fällt nur da spontan an!
00:41:11: Wahnsinnige Anspruchsfolge Das zu schulen, immer während der Theorie-Praxisrelation.
00:41:18: Immer während der Verarbeitung von Situationen mit dem, was an theorikerisch dahinter ist.
00:41:27: Das muss gewährleistet sein.
00:41:29: Du wirst Konkretter werden vermute ich
00:41:33: auch nicht.
00:41:35: Ich stütze da alles, was du sagst.
00:41:36: Ich würde es gerne umorganisieren ... die logische und persönliche Komponenten erweitern.
00:41:44: Und zwar finde ich, wenn man draussen unterwegs ist, wir haben nicht einen Rahmen in dem es handelt, sondern es ist ja alles irgendwie so wäge.
00:41:55: Also wir haben kein Büro, das ich einrichten kann oder mich wohlfühlt, der zu mir kommt oder ein Haus oder eine solche Situation.
00:42:04: Von diesem Hintergrund muss ich mir sehr bewusst sein, Was ist mein Auftrag?
00:42:08: Warum gehe ich am Bahnhof, warum gehe ich im Park, warum bin ich beim Schulhausplatz und da auch begründet und legitimiert.
00:42:17: Das ist ein sehr hohes Bewusstsein von meinem Auftrag und Art und Weise vor, was wir machen oder eben die Relationierung und die Reflexionsfähigkeit ganz wichtig sind.
00:42:30: Da finde ich es zentral.
00:42:32: Und wenn ich so etwas auf den, was du als Person mitbringe, wichtig finde, dann ist einfach neu hier.
00:42:37: Ich finde, das ist die Grundvoraussetzung, dass du überhaupt den Job machen kannst.
00:42:42: Die begegnet irgendwelche Menschen und wenn ich nicht der Ehlers Interesse am Gegenüber habe, dann würde ich keinen Zugang finden.
00:42:49: Also
00:42:49: die Offenheit im Gegenüber?
00:42:53: Ja, egal welches Gegenüber.
00:42:56: Ich schließe es jetzt auch mit dem Thema Digitalisierung.
00:43:01: Es gibt Kompetenzen, die noch beschrieben haben Digitalisierung erforderlich noch zu ersetzlichen.
00:43:08: Kompetenz.
00:43:08: Da kann ja auch Medekompetenz sein, da kann eine eigene Zugang zu Digitalität haben, dann kann meine Entwicklung entlang der Digitalität sein.
00:43:17: und ich würde gerne mit einem Beispiel anschauen, das konkret passiert ist natürlich auch im Unterricht in ganz unterschiedlichen Kontextanlagen und zwar geht es darum, dass ich von einem älteren Forum geholfen wurde, wo auch Schulsozialarbeiterinnen Lehrkräfte dort waren und diese haben mir einen TikTok-Film gezeigt, wo Jugendliche Gewalt, Grenzverletzung gegenüber anderen Jugendlichen aufgenommen haben.
00:43:40: Und es war wie erseitlich im Verlauf des TikTok-Klippes.
00:43:44: Es hatte wie eine Hebelwirkung die Digitalität der Klippe.
00:43:50: Je mehr der Jugendliche bewusst war, wird jetzt gefilmt, dass sie heftig und gewaltabendig waren.
00:43:58: Meine Frage ist, wo in welcher Form wir als soziale Arbeit kommen?
00:44:03: Insbesondere, gerade wenn wir in der Jugendarbeit sind.
00:44:06: Und ich habe jetzt über einen WhatsApp-Gruppen solche Filme gesehen, so ein Clip gesehen.
00:44:11: Wie können wir da reangieren?
00:44:12: Was haben wir für eine Handlung angesetzt?
00:44:15: Wo gibt es hier überhaupt für uns Zugängmöglichkeiten mit einer solchen Häftigkeit?
00:44:21: Wir
00:44:22: können arbeiten.
00:44:22: Da geht es um Wert und Respekt.
00:44:24: Es geht um irgendeine Reformen, die ich mir auch bewusst bin.
00:44:28: Wem macht diese digitale Welt mit uns?
00:44:30: Also
00:44:31: ganz spontan eine Antwort.
00:44:32: Wirkliches Ohr aus einem langjährigen Praxisfundus, nicht als Dezent, sondern aus dem Praxisfondus ist Betroffahaldschaffe.
00:44:40: Bei den Jugendlichen die Lurget mit denen wir das zusammen angucken, die involviert sind, eine Betroaffahaldscheffe.
00:44:46: Also so was letztendlich ein Raum zu geben Empathie zu empfinden wirklich für das, was da passiert, für das was da entsteht.
00:44:54: Zuzulassen drüber zu sprechen, zu schauen.
00:44:57: also das muss finde ich glaube ich entstärken.
00:45:00: Langt
00:45:00: denn nur die Betroffenheit?
00:45:02: Man muss auch ganz klar sagen.
00:45:07: Es
00:45:07: braucht eine Positionierung natürlich zur Betroffenkeit, es braucht eine Positionierung und einen Raum wo Betroffenheit auch entsteht.
00:45:14: aber meine Erfahrung ist schon auch dass junge Menschen sehr wohl auch wahrnehmen das da etwas passiert was nicht okay ist.
00:45:22: In der Regel sage ich mal, wenn es nicht eine starke neurologische oder Störung in einer Form vorliegt.
00:45:27: Aber junge Menschen sind auch empathisch, einen Raum zu geben.
00:45:29: Aber klar, das erwarten sie von uns auch als Erwachsene und als Wachtpersonen sich auch klarzupositionieren.
00:45:35: Und da auch das Statement abzugehen und nicht weich gewaschen was loszulassen.
00:45:41: Ich glaube, es ist noch wichtig, dass man gewählt ist ja nicht etwas mit den sozialen Medien gekommen ist.
00:45:47: Fachpersonen in der Jugendarbeit, wie auch Sushi-Sozialeben, mussten sich schon immer zu Gewalt positionieren.
00:45:53: Und ich finde ... Das Medium ist jetzt hier über eine Digitalität und dort kommt wie noch mal ein Komponente dazu.
00:46:01: Also ich finde, egal ob es gewählt digital stattfindet, ob ich zu einen Bahnhofsplatz schaue oder ob ich das sonst irgendwo mitbekomme, eine klare Positionierung, wenn ich von dem halte, wie es jetzt genannt worden ist, ist unerlässlich – egal, Digital-Analog, Wurst!
00:46:18: Aber im Digitalen kommen noch weitere Komponenten dazu, nämlich Die Gewalt, die gefilmt wird, ist im Netz.
00:46:25: Was passiert mit dem?
00:46:26: Und tötet eine Sensibilisierung in ihnen selber auf vielleicht?
00:46:31: Eine Diskussion oder auch Fachpersonen müssen immer in dieser Reflexivität sein.
00:46:37: Was bedeutet das, wenn das gefilmt wird?
00:46:40: Ohne zu sagen, es ist gewalt verheerlichend also, weil bald geht nicht Punkt.
00:46:45: Da muss man als Standard sein aber ... Was passiert mit dem Gewaltvideo?
00:46:49: Der hat Datenspuren.
00:46:51: Hier sind Gesichter erkennbar, da sind Detter und Opfer drin.
00:46:55: Da kann es von Vielfältigungen geben.
00:46:58: Diese Themen nehmen wir mit der Digitalisierung noch mal zu und verschärfen ganz klar gewisse Thematiken.
00:47:04: Das sind die zentralen Herausforderungen, die wir uns stellen müssen.
00:47:08: Wie begegnen wir das dann?
00:47:09: Dann finde ich es auch nicht unterschiedlich.
00:47:12: In einem Gruppenchef wurde auf WhatsApp verstellt, in seinem TikTok-Video.
00:47:16: Dort haben jede Plattform wieder ihre eigenen Logik, wie es funktioniert.
00:47:21: Sechs, also ganz viele verschiedene.
00:47:23: Das würde ich jetzt nicht weiter ausführen.
00:47:25: Aber ich finde, das ist zentral und dort müssen wir wissen haben.
00:47:28: Und nur dann können wir drinnen auch agieren.
00:47:30: Ja, und vielleicht noch mal einen Spektra weiter?
00:47:32: Das ist ja eine Form von Gewalt, die da nicht einfach ... vorbei, schon mal mit den Nachfolge, nachfolgende Konsequenzen zu leben hat.
00:47:39: Das ist sehr in dieser, sag ich mal, reale Verbreitung letztendlich einfach nicht vorbei.
00:47:43: Ihrem Gegenteil wird immer schlimmer letztendlicherweise und du bist ja jetzt endlich dann auch geblänt als Opfer oder Betroffener wirklich auf eine sehr lange Zeit.
00:47:53: Und ich glaube da ist es wirklich auch sehr wichtig, sehr klar zu reagieren, auch mit der entsprechenden Stelle gemeinsam hinsichtlich der weiteren Verbreitungen und auch die strafrechtlichen Verfolgung.
00:48:01: Also auch das zumal sehr deutlich machen wir haben hiermit einen Delikt zu tun.
00:48:05: Mit hoher strafrechtlicher Relevanz und dort wirklich auch die Unterstützung dieser entsprechenden Fachstellen, die man hat bei den Polizei an unterschiedlichsten Stellen, das endlich mitzunehmen schnell zu reagieren, die Hotlines parat zu haben.
00:48:18: und sie sagen ja wir schauen was können wir jetzt tun wenn es dann so weit ist?
00:48:22: Ihr wisst euch beschäftigen wir uns seit langer Zeit mit der Digitalisierung in ganz unterschiedlichen Dimensionen.
00:48:32: Wenn jetzt so festgehalten wird, dass die digitale Transformation mehr ist einfach nur eine Veränderungs- und Wirkentransformation.
00:48:40: Also Raupen zum Schmetterling.
00:48:42: Also diese Transformation stellt man zum Beispiel fest, die Sprache verändert sich Bezirksgestaltung verändert sich Zum Beispiel der Ereignung von Sexualität ändert sich.
00:48:53: Dann macht etwas mit den Jugendlichen.
00:48:55: Erlebt ihr da jetzt im Zusammenhang mit einem Begleit, Konsultingauftrag und einem Projektauftrag?
00:49:02: Mit ganz konkreten offenen jugendarbeiterischen Organisationen, dass sich Jugendliche auch ihrer Persönlichkeit in dieser Stukrate transformiert und anders unterwegs sind als wir noch?
00:49:15: wo wir Jungs sind, was die Digitalität in dieser Form sicher nicht geht.
00:49:19: Ja klar!
00:49:20: Also das ist Gegenstand genau von dem, was wir dann mit Jugendlichen in den Jugendkrebs verhandeln, wo wir als Fachpersonen mehrfach benannt jetzt wirklich auch mit unserem Nauhaon wie separat sein müssen Und vor allem dann diese tragfähige Beziehung, dann wieder extrem wichtig ist.
00:49:34: Also einfach wirklich mit diesen Jugendlichen über diese Formen der Sexualität letztendlich auch ins Gespräch kommen.
00:49:40: Ist das normal was ich da sehe?
00:49:42: Wenn ich es erst einmal mit jemandem schlafen möchte, das gleich Punkt, Punkt, punkt und da einen Raum wirklich auch nochmal zu bieten.
00:49:49: Also sicherlich auf der eine Seite in den Peers diese Sache durchaus auch aufgelöst wird.
00:49:53: also auch da haben jugendliche solche Kompetenzen und gibt's Bewegungen.
00:49:57: aber dass tatsächlich solche Sachen auch bearbeitet verhandelt können.
00:50:01: Also dass da wirklich der reale Raum zur Verfügung gestellt wird, das ist doch gängig Thema natürlich in all diesen Dingen die eben diese Popularität, diese Wahnsinnspräsenz im digitale Medium und wenn wir uns mit der LGIM-Studie anschauen es ist ja wirklich immens die Zeit die dort verbracht wird.
00:50:18: Und dass das natürlich nicht ohne Folge bleibt, ist total klar.
00:50:20: Ich glaube wir müssen versuchen eine Form von Equivalent zu schaffen wo man es im realen Ufer-Beziehungsbasis wirklich auch bearbeitet könnte.
00:50:28: Wo auch junge Menschen in großer Not ein Antworter findet.
00:50:32: Also etwas
00:50:33: was ich ja beobachte dann ist so ausrichtig nach der Jugendzeit wenn es um den Beruf geht.
00:50:42: dass ich nicht einmal mehr von Beruf habe, sondern vom Tagestruktur rede.
00:50:46: Und in diesem digitalen Raum und auf verschiedenen Plattformen ja auf einmal andere Prüfslogiken wie Influencer mit unterschiedlichen Schattierungen daherkommt und dann natürlich ein Bild gegenüber Jugendlichen vermittelt, das unglaublich verführerisch ist.
00:51:02: Unglaublich auch meint ich mit einer Zuschreibung behaftet ist die für ganz, ganz wenig machbar ist.
00:51:11: Also
00:51:12: ich habe jetzt auch die Frage von Herrn Ganzen so eindeutig beantwortet.
00:51:16: Ich selber glaube nicht den Antwort, weil wir sind noch irgendwo mitten drin in einem solchen Transformationsprozess, das mich schwer tut zum schon vorauseilen und irgendwie sagen, was jetzt genau passiert?
00:51:27: Und jetzt gerade bei dieser Frage finde ich, ich beobachte es noch ein bisschen aus einem anderen Blickwinkel.
00:51:33: Das macht mir vielleicht aber auch etwas angreifbar mit dem, was ich sage.
00:51:37: Ich erlebe schon auch die ganzen neuen Felder, wo sich der Digitalisierung aufdünnt.
00:51:44: Wir leben schlussendlich sehr stark ... Strukturen, Organisationsstrukturen hinein, die man mit einem Bild von ausgebildet wird.
00:51:56: Man muss lange arbeiten und sich lange einsetzen.
00:51:58: Dann hat man auch eine Chance um vielleicht mit den Fünfzig Jahren einen anderen Karrierenpunkt zu sein, wo man viel Geld verdient.
00:52:03: Das sind so Bilder, die ich etwas überzeichne aber von dort kommen wir hierher.
00:52:08: Und ich finde die ganze Digitalisierung schafft für junge Menschen die Möglichkeit, aus dem Ganzen auszubrechen.
00:52:14: Ich würde es nicht verheerlichen, ich finde das hat problematische Respekt.
00:52:17: Aber ich finde, sie ist auch eine Form von Versuch zum Zurück zur Selbstwirksamkeit geholt, indem man es selbst probiert und die Zeichen der Zeit für sich interpretiert und mit dem etwas machten.
00:52:30: Die findet etwas sehr kraftvolles.
00:52:33: Ich finde das etwas, was mir aus einem Blick von einer Jugendarbeit immer versucht haben zu stärken, Selbstwirksamkeit
00:52:39: usw.,
00:52:41: wo ich finde ... Wir können es eben auch so anschauen.
00:52:44: Ich würde nicht negativ Aspekt sprechen, aber ich würde einfach auch nicht in dieser negativen Betrachtung verhärften, sondern finde ja ... Hey!
00:52:52: Ihr wächst mit der Digitalisierung auf.
00:52:54: Probiert aus was auch in der Welt passiert.
00:52:57: Ich sehe hier wirklich auch eine Chance drin.
00:53:00: Ich glaube aber, das ist etwas, was ich jetzt über die nächsten zehn, zwanzig vielleicht fünfzehn Jahre auch wieder zeigen muss.
00:53:05: Wie wir Menschen hier mit dem neuen Umgang und was er mit uns macht – auch gesellschaftlich!
00:53:10: Und auch wenn Sie gesagt haben, dass oftmals eben auch in diesen Räumen, wo Jugendliche ein Stück weit sich aneignen müssen, aneigen können, eben auch sehr exklusiv sind?
00:53:22: Tendenzen und Dynamiken sind da, oder?
00:53:24: Wir wissen im Zusammenhang mit Digitalisierung und entlang von diesen Plattformen, die einfach ganz stark benutzt werden.
00:53:30: Das ist einfach der Algorithmus, das sehr exklusiv kann sein.
00:53:33: Ja, exkludierend kann sein!
00:53:35: Und ich glaube dort kann dann über Medienkompetenz von einer Sozialarbeiterin, von einem Sozialarbeiter in dem Jugendbereich sehr hilfreich sein, halt über den Algorithmos Zugang
00:53:46: zu schaffen.
00:53:47: Genau, aber erkennt sind wir immer über den Algorithmus und das ist richtig.
00:53:51: Aber wir reden in meinen Augen zum Beispiel zu wenig darüber, jede Plattform ist eben auch wieder ein Raum Und in meinem Verständnis für Raum ist der auch prägbar von Jugendarbeitsstellen, vor allem aus Bayern, die dort sehr viele Erfahrungen gemacht haben.
00:54:07: Und jede von diesen Plattformen hat seine eigene Kultur, die sich ausbildet.
00:54:11: Also diese verschiedenen Discord-Server.
00:54:14: Dort gibt es Servers, bei denen du nicht mit Emoji kommen darfst arbeiten, sondern du bist gerade geächtet.
00:54:19: Es etabliert sich mit den Plattformens auch irgendwelche Kulturen und da finde ich auch etwas... Da wird in meinen Augen auch noch zu wenig darüber geredet.
00:54:30: Und
00:54:30: wir haben noch zu wenige Ausbildungen?
00:54:32: Richtig,
00:54:32: auch mehr ausgebildende
00:54:33: und
00:54:34: dodisch-didaktische Übernähe.
00:54:37: Wir können Handlungsansätze definieren.
00:54:39: Was bedeutet dafür eine zukünftige Sozialarbeit im Jugendbereich?
00:54:44: Wie gestalten wir
00:54:44: die Räume
00:54:45: oder auch aus einer professionellen
00:54:49: Rolle raus?
00:54:49: Es geht nicht darum, Räumgestalt einen Treffpunkt für Jugendliche.
00:54:53: Sondern eben auch die virtuellen Räumen, die immer mehr Bedeutung haben hinsichtlich
00:54:57: Lebenswelt.
00:55:00: So schnell gehen diese Fachgespräche vorbei.
00:55:02: Wir können noch jene Themen.
00:55:03: Vielleicht gibt es irgendwann mal ein Abdehit von dem ... Ich komme zur Abschlussfrage und möchte gerne einen Rückblick machen.
00:55:11: Ich war vierzehn, ich wurde fünfzehn in sechszehn und habe heute auch Jugendarbeit und meine Jugend erlebt.
00:55:20: In meinem Erinnerung ist der Jugend sehr stark politisch gewesen.
00:55:28: Wir sind viel politischer unterwegs.
00:55:32: Erst die Jugendhäuser waren autonome Jugendhäusern.
00:55:34: Es war stark im Konflikt mit Generationen.
00:55:38: Wenn Sie jetzt anschauen ... Und wie sieht die Entwicklung aus?
00:55:44: Was sind solche Sitzungen?
00:55:46: Wenn ich sagen würde, diese Generationen verschmelzen sich immer mehr.
00:55:50: Älteren werden immer mehr zu Partnern und Freundinnen.
00:55:53: Anstatt zu ältern.
00:55:54: Und das virtuelle, wo man sich trifft oder auch an das Beziehungs-Ebenen nimmt, kommt immer mehr Gewicht über und und und ... Wo geht es mit den Jugendern um die Jugendarbeit?
00:56:07: Es war ein Grund, warum das Jugendhaus so politisch gewesen ist.
00:56:10: Dort war es ein grosser Aufbrecher, vor den Vereinstrukturen, die sehr fest pflegt wurden und von dort weg kamen in Freiheit mit eigenen Jugendhäusern öffentlicher Raum.
00:56:25: Ich hatte eine Fertewitterspiene, bei der ich selbst jugendlich war.
00:56:30: Das ist jetzt mal abwechslendig.
00:56:35: Dort ist dann wirklich die verschiedenen Jugendkulturen, die sich zusammen mit den verschiedenen Stilrichtigen in der Musik auch wahnsinnig ausbrechen.
00:56:44: Also Grunge?
00:56:45: Genau, die Emus-Punk-Szene, Hip Hop und all diese haben sich dort wahnsinniges Manifestiert.
00:56:51: Man hat sich abgrenzt mit sich Bärenzeichen
00:56:54: usw.,
00:56:55: wo ich dann rund zehn Jahre später in die Jugendarbe aus einer professionellen Sicht eingegangen bin – so die ganze Ausgangskultur.
00:57:03: Man geht in Bären, man konsumiert Musik und ist im Ausgang open-air in einer Hochgrundjunkturphase.
00:57:11: Das war die Mainstreamkultur, wo sich Jugendinnen bewegt haben.
00:57:16: Dort ist es ein bisschen rausdrinken zu kiffen und so sind diese Themen thematisiert werden.
00:57:21: Ich finde wir haben schon angesprochen jetzt ... Es ist Corona gekommen, wir wurden aus dem öffentlichen Raum verdrängt.
00:57:27: Die Jugendlichen mussten sich zurückziehen und konnten sich nicht mehr treffen.
00:57:31: Sie sind in der Digitalität.
00:57:32: Und sie bewegen sich immer noch feste in der digitalität.
00:57:35: Ich habe auch von vielen Jugendarbeitestellen Themen, die unsere Jugendliche haben.
00:57:40: Wir sind nun online.
00:57:43: Wo ich das gehöre ... Da ist im Moment die Digitalität in dieser ... in diesem Leben irgendwie zu verorten, in der Jugendphase.
00:57:55: Ich glaube wir haben
00:57:56: schon ... Zum Abschluss Stefan, was gibt es für Strategien?
00:57:58: Für Bewältigungsansätze, die ja auch bei uns geklärt werden und erforscht werden, wo ein Stück wird auch so verfüggestellt werden, hinsichtlich Entwicklung von solchen Jugendorganisationen?
00:58:10: Das hat ganz anders Antworten Stefan!
00:58:12: Wir gehen jetzt davon aus dass das stimmt, was ihr sagt.
00:58:16: Und da würde ich gerne ganz kurz noch einmal den Gegenhalt.
00:58:19: Also zum einen bin ich skeptisch mit Generationenetiketten.
00:58:22: Zum anderen die Aussage, dass Jugend heute weniger politisch ist, möchte ich so nicht stehen lassen.
00:58:27: Vielleicht ist sie anderspolitisch wie aus Ihrem Leben?
00:58:30: Ich habe noch gesagt,
00:58:32: hier ist er sehr politisch.
00:58:35: Aber es ist natürlich ein durchaus gepflegtes Narrativ und eigentlich mache ich mir mehr Sorgen um die Erwachsene oder Nicht-Politik zu machen.
00:58:45: Und ich bin immer wieder überrascht letztendlich, jetzt bei Fridays for Future.
00:58:50: Wir sehen es beim Ukraine-Konflikt, wir sind es beim Gazakonflik, wir sehen es letztendlich in Bewegungen in unserer Gesellschaft als junge Menschen wirklich engagiert an diesen Themen dran sind.
00:59:02: Gerade über neue Medien echt auch nah dran sind, dass sie eine Meinung haben und wenn wir uns anschauen letztendlich was die von Beitrag leistet für Demokratisierungsprozesse oder Demokratie wie Sie sich beteiligen.
00:59:14: also ich glaube das tatsächlich da ist.
00:59:17: aber junge Generationen die sicherlich verunsichert ist in ihrer Welt für die wir als Erwachsene hauptsächlich verantwortlich sind und nicht sie und aber tatsächlich interessiert sind sie dabei sein.
00:59:26: und ich glaube wir müssen jetzt kommen zu dem.
00:59:28: Das ist eigentlich praktisch.
00:59:29: Wir müssen in Form von Katalysator sein, ich glaube wir und gerade auch eine soziale Arbeit müssen Möglichkeiten erschließen.
00:59:35: tatsächlich wie können sie sichtbar werden?
00:59:37: Wie können Sie auch kommunalpolitisch?
00:59:39: Wie könnten Sie auch im Kleinen Ihre Interesse vertreten?
00:59:43: Wie Können Sie da ihre Belange wirklich auch einbringen?
00:59:46: Und ich glaube das ist das beste Gegenmittel und so würde ich eigentlich auch sagen und das sehe ich als übrigens ureigeständige Aufgabe der offene und dann auch die mobile Jugendarbeit.
00:59:57: Andrea, Stefan, danke vielmals, dass Sie da zu Gast waren und auch die Expertise zur Verfügung gestellt haben.
01:00:03: Und gerade auch so diese Einblicke gemacht haben auf Menschen in dem Jugendbereich.
01:00:09: Das sind unsere zukünftigen Jugendarbeitern.
01:00:12: Danke für immer, dass wir hier waren!
01:00:13: Danke
01:00:13: dir!
01:00:14: – Danke
01:00:14: dir, merci!
01:00:16: Da war das Fachgespräch der Ostdepartement Soziale Arbeit.
01:00:20: Ihr findet dieses Gespräch auf den YouTube-Kanal und ihr könnt es dort abonnieren, wenn wir am nächsten Fachgesproch folgen.
01:00:28: Ihr könnt es auch als Podcast auf Apple Podcast oder Spotify lassen und dort abonnieren für das nächste Fachgespräch.
01:00:35: Danke vielmals, dass ihr dabei war und bis zum nächsten Mal!
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