Ein Tausendsassa der Sozialen Arbeit blickt zurück und nach vorne – Fachgespräch mit Stefan Ribler

Shownotes

In den Fachgesprächen unterhält sich Stefan Ribler mit Expertinnen der Ostschweizer Fachhochschule aus dem Departement Soziale Arbeit über aktuelle, relevante und innovative Themen im Feld der Sozialen Arbeit. Sie beleuchten darin fachliche, wissenschaftliche und praxisorientierte Entwicklungen und zentrale Projekte. Sie nehmen Bezug auf konzeptionelle und methodische wie auch forschungsspezifische Dimensionen und diskutieren darin Veränderungsprozesse und konkrete Anforderungen an Professionelle, ihre Handlungsfelder und entsprechende Adressateninnen.

In diesem besonderen Fachgespräch werden die Rollen einmal getauscht: Unser langjähriger Dozent Stefan Ribler, der die Fachgespräche unseres Departements geprägt, aufgebaut und moderiert hat, wurde Ende Februar in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Aus diesem Anlass übernimmt hier sein Kollege Matthias Weber die Gesprächsführung und blickt gemeinsam mit ihm zurück – und nach vorn. Im Gespräch reflektieren sie Stefans persönlichen Anfänge in der Sozialen Arbeit und diskutieren zentrale Entwicklungen des Berufsfelds. Themen wie die Professionalisierung und Akademisierung der Sozialen Arbeit stehen dabei ebenso im Fokus wie prägende Brüche und Wendepunkte, die das Feld nachhaltig verändert haben. Darüber hinaus geht es um die Frage, wie sich Soziale Arbeit im Spannungsfeld gesellschaftlicher Veränderungen weiterentwickelt – gestern, heute und morgen. Das Gespräch bietet nicht nur einen Rückblick auf bewegte Jahrzehnte, sondern formuliert auch Perspektiven und Impulse für zukünftige Generationen von Fachpersonen. Ein spannendes Fachgespräch über Erfahrungen, Entwicklungen und Zukunftsperspektiven eines vielseitigen Praktikers und Dozenten der Sozialen Arbeit.

Profil von Matthias Weber https://www.ost.ch/de/person/matthias-weber-235

Zu finden sind die Fachgespräche auch auf Youtube https://www.youtube.com/playlist?list=PL2YvS91Bzqrr71_iHqDWK8ctDHrxIENeS

Weitere Informationen zum Fachgespräch der OST – Ostschweizer Fachhochschule unter www.ost.ch/

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich Willkommen zu einem weiteren Fachgespräch hier in der Ost-Ostschweizer Fachhochschule im Departement Soziale Arbeit.

00:00:09: Viele, die das Format Fachgesprecht kennen werden sich wundern dass ich in das Fachgesprech einführe.

00:00:16: mein Name ist Matthias Weber und ich freue mich heute dass der Gründer und bisherige Moderator von den Fachgesprüchen Mein lieber Kollege Stefan Riebler heute zu Gast ist zu dem sich auch darauf einlässt, uns mitzunehmen in viele Jahrzehnte gelebte soziale Arbeit die er als Person für Körper und mitgestaltet hat.

00:00:39: Und eben dieses Fachgespräch findet statt zum Anlass von Stefans Pensionierung.

00:00:47: Und vielen Dank auch lieber Stefan dass du dich auf die Verkehrung der Rollen eingelassen hast.

00:00:52: Sehr gerne!

00:00:53: Ich bin lieber auf dieser Seite.

00:01:10: Der Rollentausch, auf den du dich eingelassen hast ist das eine was dieses Fachgespräch von dem bisherigen unterscheidet.

00:01:17: Der zweite Unterschied ist möglicherweise dass es heute eher thematisch offen ist.

00:01:23: Bisher hast du dir ja immer ne Gast ne Gästin eingeladen um ein Thema vertief zu bearbeiten.

00:01:30: ich möchte das heutige Fachgesprech nutzen So ein Überblick zu erhalten oder von deiner langjährigen Erfahrung in Sachen sozialer Arbeit generell, in Sachen Soziale Arbeit in der Ostschweiz und verschiedensten Facetten zu profitieren.

00:01:47: Und eben finde schön dass du mich und uns mitnimmst auf diese Reise der letzten Jahrzehnte.

00:01:54: Im Vorgespräch ich habe dich nun mal gefragt wann war denn das Einstiegsjahr im Anführungszeichen?

00:02:00: Das für dich den Start in deine soziale Arbeit Kennzeichnet, du hast gesagt, da war es in der Jahre und wir haben über forty-fünf Jahre gelebte mitgestaltete soziale Arbeit hier.

00:02:15: Kannst du uns noch mal so ganz kurz mitnehmen?

00:02:17: In das Jahr neunzehnundhundert achtundsiebzig.

00:02:20: Was war denn das für eine Zeit, in der da soziale Arbeits-, insozialen Verhältnissen für dich damals schon bemerkbar waren?

00:02:29: Ja doch hätte man nicht so vor professioneller sozialer Arbeit geredet!

00:02:33: Sondern da kam eine Anfrage von der offenen Jugendarbeit.

00:02:37: Ob ich nicht bereit wäre, einen jungen Mann im Rollstuhl in so einer Form wie Fadi oder Jungsche mitzunehmen?

00:02:48: Das war die Einsteigung, ein Diakon hat mich gefragt, was du da machen würdest und ich hatte keine Ahnung von Menschen mit Behinderung.

00:02:57: Ich hatte keine ahnung, was man hier wirklich macht.

00:03:00: Aber ich habe es eigentlich noch fasziniert ... Faszinierend gefunden, dass mich jemand gefragt hat, ob du das machen würdest.

00:03:05: Und ich bin eingestiegen wirklich mit diesem jungen Mann und dieser Mann hatte es Vertrauen in mich gehabt, dass wir Sachen gemacht haben, die heute undenkbar werden.

00:03:15: Wirklich und dankbar!

00:03:16: Aber da hat man sehr stark einfach intuitiv aus der Handlungsperspektive probiert, etwas zu machen, was noch nicht methodisch oder konzeptionell geahmt ist.

00:03:29: Und so bin ich eingestiegene.

00:03:31: Und da ist so der Input gesehen, wo ich gefunden habe.

00:03:34: Ich will mehr als nur über die Offe jugendarm

00:03:38: machen.".

00:03:39: Du sprichst ja an diesem ganz persönlichen Einstieg auch ein paar Schlagwörter an, die sich sehr wahrscheinlich in den letzten Jahrzehnten entwickelt oder verändert haben?

00:03:49: Also du hast angesprochen das Thema grundsätzlich Professionalisierung.

00:03:53: damals waren Dinge möglich, die heute nicht mehr möglich sind.

00:03:57: Die Methoden haben sich verändert, die Beziehung möglicherweise zu den Adressaten hat sich verändert.

00:04:04: Welche dieser Veränderungen, Entwicklungen, Transformation der letzten Jahrzehnte in der sozialen Arbeit waren aus deiner Sicht denn die prägendsten oder die zentralsten?

00:04:18: Also ein Teil, das ich schon merke wenn du mich fragst ist eine Differenzierung von unterschiedlichen Handlungsfelder.

00:04:26: Also ich glaube, man kann nicht jetzt einfach von Jugendarbeit reden oder vom Massnahmenvollzug, Strafvollzug und Beratungssuchtsarbeit, das parallel gelaufen ist.

00:04:38: Ich merke es gibt ganz unterschiedliche Handlungsfeld-Adressaten, die auch unterschiedliche Entwicklungen und unterschiedliche Verständnis mitgenommen haben.

00:04:46: In diesem Bereich, wo ich auch ein Stückchen Grossworte bei Sozialpsychiatrie merke, dass dort So die Autonomie und das Verständnis von Krankheit als Bewältigungshoptik oder als Bewältigungsstrategie, dass da immer mehr zu ergnen hat.

00:05:03: Also wo wir das Petula eröffnet haben so wie viel sind wir ganz stark davon ausgegangen?

00:05:09: Wir wissen schon was gut für euch ist!

00:05:12: Und jetzt, im Jahr zwanzig, haben wir Bierarbeit, wir haben partizipative Prozesse, wir sind sogar soweit, dass man auch sagen kann Die Arbeit, die wir machen ist ein Rahmen und eine ermöglichte Arbeit.

00:05:24: Vor etwa vor fünf oder dreißig Jahren waren wir noch in einem ganz anderen Ort.

00:05:33: Wenn ich auch die Arbeit mit Menschen mit Behinderung angeschaut habe, meinte ich schon, dass sich da als Verständnis von Organisationen und auch von methodischen Zugängen radikal geändert haben.

00:05:45: Das sind so diese Punkte, die ich kurz zusammengefasst würde.

00:05:50: Das ist so da, wo man am meisten liegt.

00:05:52: Und vielleicht noch ganz kurz, in der ich die erste Informationsveranstaltung gemacht habe.

00:05:58: Noch in Rorschach.

00:05:59: Da war es ein Attribut für das Vorstellen von der Profession Sozialarbeit und Sozialpädagogik, dass man Menschen gerne haben muss.

00:06:09: Ich glaube, da hat sich immer etwas durchgezogen.

00:06:11: Also, wir sind jetzt bis ins Jahrzehnte-Zwanzig, im Jahrzehnzehnt.

00:06:14: Ich habe immer das Gefühl gehabt, er sei ein Treiber!

00:06:18: für mich war, oder dass einfach Menschen gerne haben, egal wo sie herkommen, was ihnen geht.

00:06:22: Was sie für Themen mitbringen und auch für Wege sein können, die vielleicht nicht mehr in den Weg sind aber das Gernau von denen Mensch hat vieles auch alle erachtert

00:06:33: Wenn sich das durchzieht dieses Menschen zugewandt seien Menschen bis an ihn gern zu haben.

00:06:38: als ein Aspekt sozialer Arbeit gibt es auch Brüche Wendepunkte in dem was du überblickst an vielen Jahrzehnten wo du sagst Da gab es etwas, das aufgehört hat sich durchzuziehen.

00:06:54: Ja, vielleicht ganz aktuell.

00:06:56: Wir haben über Jahre hinweg immer geschaut, dass wir Lebens- und Wohnsituationen schaffen können, die der Selbstbestimmtheit, der Autonomie auch ein Stück weiter den Ressourcen, den Möglichkeiten von diesen Menschen ermöglicht haben.

00:07:13: Und angefangen mit den Nünzigerjahren machte man begleitetes Wohnen.

00:07:19: Frauen wohnen also Menschen, die in einer Wohnung selbstständig leben können.

00:07:23: Und Sozialarbeiter und sozialpädagogische Türen waren auf eine Begleitung oder Unterstützung.

00:07:29: Das wurde vom Kanton unterstützt.

00:07:32: Die haben gesagt, das finden wir gut.

00:07:34: Mit der Idee, dass wenn es so selbstständige und so eigenständige sind, dann könnte der Mietvertrag übernehmen und in dieser Wohnung ohne professionelle Unterstützung leben.

00:07:44: Und das wurde über Jahre hinweg vom Kanton unterstützt.

00:07:48: Das ist dann radikal gebrochen worden und gesagt, da unterstützen wir nicht mehr.

00:07:53: Wir wollen wieder die stationäre Organisationen haben, wo anders finanzierbar sie sind als diese Form, die man hat.

00:08:02: Ich versuche es mal ökonomisch anzuschauen.

00:08:05: Wir hatten pro Jahr Mietkosten etwa von einer Million Euro.

00:08:11: Dann sagt der Chefökonom, wenn man zwei Jahre ... zusammennehmen, dann haben wir zwei Millionen und kaufen den Block.

00:08:18: Dann haben wir eine Institution und da werden wir wieder finanzieren.

00:08:21: Das ist so ein Bruch, das ich erlebe, wo die Ökonomisierung und auch ein Stück weit die Politisierung der sozialen Arbeit, Sozialpädagogik schon für mich einen ganz massiven Bruch mit sich bringt.

00:08:35: Du sprichst davon, dass du zunehmend auch eine Ökonymisierung wahrnimmst?

00:08:40: Welche Effekte, welche Konsequenzen hat denn diese Entwicklungen für die Adressatinnen, aber auch für die Fachkräfte und deren Organisationen.

00:08:50: Wenn du da in den letzten Jahren vielleicht Jahrzehnte zurückblickst?

00:08:55: Ich denke schon zur Zeitaspekt.

00:08:57: Ökonomisierung heisst ja immer Effizienz- und Defektivität.

00:09:01: Ich weiss von Organisationen, die nicht im Bereich Menschen mit Behinderung oder Selbstgradrieren sind, die immer mehr Druck haben, dass die Aufenthaltsdauer kürzer wird

00:09:12: D.h.,

00:09:13: auch die Begleitung oder Unterstützung wird immer kürzer.

00:09:16: Die Frage ist, was dafür bedeutet für die Adressaten, wenn sie auf einem Weg sind?

00:09:22: Oder wenn sich ihre Ressourcen aneignen?

00:09:24: Wenn sie lernen mit ihren Verhaltensmustern umgehen und mönchenstückweit mit ihren verhaltenen Muster auch ihre Lebensumfelder bewältigen?

00:09:35: Dann wird es immer kerzer!

00:09:36: Und auf der anderen Seite dann halt einfach immer wieder die Legitimation für das, was man macht.

00:09:41: Da ist Steuer.

00:09:43: Das Stür, wenn man von einem Heimplatz spricht, von fünfhundert bis tausend Franken, wie intensiver.

00:09:49: Das sind die Türe angeboten.

00:09:52: und ich glaube dann müssen wir uns auch überlegen, wie finanziert sich denn das?

00:09:55: Und vor allem, wie begründet man auch diese Aufwände, die da drin sind?

00:09:59: Also da erlebe ich schon sehr stark oder dass man nicht mehr fragt, was ist der Werb von den Menschen und die Entwicklung von diesen Menschen, sondern was kostet es?

00:10:08: Gabst du dich auf diesem Weg, wieso ... Du hast im Jahr zwanzig-fünfezwanzig angesprochen.

00:10:13: Wenn ich einen Punkt noch weitermerkante Einschnitte umbrüche, die eben diese Entwicklungen kennenseigen?

00:10:22: Ja, da komme ich natürlich auch sehr stark aus der Organisationsoptik.

00:10:25: Da war es schon im Jahr zwei Tausend und vier, als die Schweizer folgten, eine Frage angenommen hat.

00:10:31: Und das hat ausgelöst, dass die Verantwortung vom Bund an Kanton gegangen ist für viele Arbeiten zum Beispiel im Bereich der Menschen mit Behinderung.

00:10:39: Und da hat es schon ausgelösst, dass jeder Kanton für sich hat müssen schauen wie sehen unsere Leitbilder aus?

00:10:44: Wie sehen unsere auch Politik aus mit Menschen mit Behindern?

00:10:48: und auch wie finanziert sich das?

00:10:50: Ein Teil ist ja dann, dass man gesagt hat wir tönt auch eine Finanzierung aufbauen aufgrund von dem Leistungen.

00:10:58: Einmal sicherbar macht man die Leistung von Fachleuten, bei denen diese Menschen mit Behinderungen zu gut kommen.

00:11:04: Und daraus ist auch ein Rating-System entstand.

00:11:08: Also eine Leistungsanfassung, in der man dann ein Stück weit eingeordnet hat und wieder Finanzierung von den Leistungen sicherstellt.

00:11:17: Und da hat eine Nähnöhrung von Finanzierung eines sozialpädagogischen Tours zu tun?

00:11:25: Ich habe viele Fachleute erlebt, die sich überlegt haben.

00:11:28: Das, was ich mache, hat einen unmittelbaren monetären Wert.

00:11:33: Und wann mache ich, dass der Wert nicht verloren geht?

00:11:36: Weil es um meinen Arbeitsplatz, meine Ressourcen und auch Stukriterum, meine Legitimation geht.

00:11:41: Es sind schon Dinge, in denen politische Entscheidungen bis ganz tief in den sozialen, pädagogischen, sozialen Arbeitern eine Konsequenz gibt.

00:11:52: Bevor wir uns noch mit anderen Entwicklungen anschauen, wird mich noch interessieren, was gerade auch angesprochen die Menschen mit denen ihr arbeitet.

00:12:02: Wie nennst du sie eigentlich?

00:12:03: Hat sich die Benennung desgegenübers bei dir in den letzten Jahren oder in deiner Berufsbiografie verändert?

00:12:12: Ich würde eigentlich am liebsten sagen das Martin, das Sven, das Barbara da ist regular Aber es braucht für dich immer auch eine dokumentarische Ebene.

00:12:24: Wie tun wir einen Konzept einbinden?

00:12:27: Wie formulieren wir das, wirst du ins Wörting?

00:12:30: Wir haben die Leute gefragt, die bei uns gelebt haben und sie sagten, dass wir wahnsinnig gerne Menschen mit einer psychischen Krankheit genennt werden.

00:12:38: Sie fragten in der Nachfrage, warum die psychische Krankheit ... Und wie gesagt, die Krankheit hat im Hintergrund noch so eine heilende Instanz-Behinderung.

00:12:49: Das ist fix.

00:12:50: Wir wollen gerne Menschen mit einer psychischen Krankheit genannt werden.

00:12:55: Dann haben wir das im Kanton gemeldet und es hat nicht gepasst, sie haben von psychischen Behinderungen gesprochen oder es hat dann keine Finanzierungslogik in die Zuordnung gepasst.

00:13:06: Und dann haben wir alles, was rausgeht, dokumentarisch gesagt, Menschen mit der psychischen Behinderung.

00:13:11: Alles, was noch drin war, war im Grundsatz der Namen aber Menschen mit psychischer

00:13:16: Krankheit.

00:13:17: Also am liebsten sage ich schon den Namen.

00:13:20: Eine

00:13:22: weitere Entwicklung, eine weitere Veränderung, ein weiterer Prozess von dem ich weiß dass er dich in deinen verschiedenen hoflichen Facetten immer wieder beschäftigt hat ist der der Akademisierung.

00:13:34: Ich meine es ist auch ein bisschen angeklungen in diesem Einstiegsbeispiel wo du eben deinen ersten Zugang zur sozialen Arbeit angesprochen hast dass es eine zunehmende Professionalisierung, Akademisierung von unserem Bruchsfeld gibt.

00:13:49: Wie ordnest du das ein in dieser Entwicklung?

00:13:55: Meine Anliegen, die ich meine Ausbildung gemacht habe, da hat sie nach Ostschweizer Heimerzieher schon gekreiss und wir haben hier sehr politisch auch agiert aber da ist es darum gegangen, dass man nicht mehr Heimerzierer sind sondern Erziehern Dass man einfach mal das Heim ein Stückchen hinter uns lönt und uns verstanden hat, als Fachleute, die nicht nur in der Heim tätig sind sondern auch an anderen Orten die offenen Jugendarbe oder im Massangverzug.

00:14:23: Also einfach auch das Handlungsfeld etwas breiter haben.

00:14:28: Und dann ist ein Weg passiert, den ich lange gefunden habe.

00:14:32: Das ist ganz wichtig, dass da, wo man in der Bildung oder Ausbildung zur Sozialarbeit und zur Sozialpädagogik ... ganz stark wissenschaftlich und theoretisch bezogen, ist, dass wir eine gute Legitimation im Alltag haben für das, was man macht.

00:14:48: Und ich habe für mich so einen Bruch erlebt, dass uns auch ein Stück of der Praxis entfernt hat.

00:14:56: Dass wir nicht mehr wahrnehmen ... Was passiert eigentlich in diesen Praxisfeldern?

00:15:01: Was sind dort die Bedarf und die Bedürfnisse, die deine Menschen oder deinen Beraten unterstützt werden.

00:15:06: Und das war für mich in so einem ersten, allenfalls kritischen Punkt zu überlegen ist der Weg, den wir aus dem Bildung gehen.

00:15:15: Nicht an einen Ort, wo man nach einer Fachhochschule, wo Berufsausbildung oder Belieferung von Berufsfeldern sicherstellen sollte, vielleicht an anderen Orten zu sein.

00:15:26: Das ist so ... Also ich bin nicht grundsätzlich ein Kritiker gewesen von diesem Weg, aber irgendwo habe ich gemerkt wir entfernen unseren Stückchen.

00:15:38: Was ist das konkret?

00:15:40: oder gerne auch aus deiner Erfahrung was fehlt wenn wir uns entfernen?

00:15:46: Wo ziehen wir uns hin und wo gehen wir hin und was bleibt oder was gerät aus unserem Blickfeld?

00:15:55: In Unterricht schauen und ich die studierende Frage, was sind konkrete Herausforderungen?

00:16:02: Zum Beispiel in den Handungsfeldern, wo man das PM-Ei oder das PM II gemacht hat.

00:16:06: Das ist oftmals, wenn ich Ihnen in Unterricht einsteige, um mal zu hören ... Wo sind sie daran?

00:16:12: Was beschäftigen Sie?

00:16:14: Eine der letzten Unterrichts war eine ähnliche Frage.

00:16:17: Was sind die Veränderungen, wo sie daran sind?

00:16:19: Dann hat den Studenten erzählt, wir haben zurzeit auf der Gruppe ganze starke Diskussion, ob die Jugendlichen Tränerhosen anlegen sollen oder nicht.

00:16:30: Ich habe das erst mal gehört und ich sage es aus einer Ansicht.

00:16:34: Aber der hat ganz viel mit der Kultur, mit Entwicklung und Entwicklungsanforderung.

00:16:39: Und die Entwicklungsaufgabe von den Jugendlichen zu tun.

00:16:41: Wir müssen auf das antworten.

00:16:44: Ich habe mir überlegt ... Was sage ich jetzt?

00:16:46: Wie würde ich jetzt der Coaching aufziehen?

00:16:48: oder wie würde ich als Gruppleiter das führen?

00:16:52: Mit

00:16:53: wahrführer Grundlagen und argumentationen.

00:16:56: Das wäre ein Teil, wo ich sagen würde, dass wir wieder etwas ... Was passiert dort drin?

00:17:02: Warum muss es Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagogin in ihrem Alltag auch bewältigen, was sie können oder für Kompetenzen haben.

00:17:12: Ich weiss, das ist so eine wiederholende redutante Krede.

00:17:18: Wir dürfen nicht nur die Ausdreizkompetenz definieren, sondern wir müssen auch anlassen, wenn diese Kompetenz in den Berufsfeldern ist.

00:17:25: Und dann müssen wir zusammenführen.

00:17:30: Kompetenzen, die wir mitgehen und ich finde sie wichtig.

00:17:33: Die sind ganz, ganz central.

00:17:34: Aber wir müssen da schauen, dass sie mit dem Anschluss weg sind an diese E-Trittskompetenze in den Organisationen, wo Sozialarbeit und Sozialpädagogik stattfinden.

00:17:44: Also ebenlich würde auch – und eigentlich weiss das ja auch aus vielen Kollegialen sprechen, die miteinander hatten, dass es hier sehr wichtig ist, um Kompetenzaneignung geht?

00:17:54: Aber ich weiß auch von dir, dass es nicht nur um Kompetenzanreignung und Methodenkompetenz geht sondern auch um das Thema... Ich nenn's jetzt mal Haltung.

00:18:03: Orientierung selbstverständnis Und dieses Thema Methoden- und Haltung wird ja oft als Begriffspar formuliert, dass man in einem Gegensatz sehen kann.

00:18:14: Dass man in dem Parallelverhältnis sehen kann.

00:18:18: Wenn du hörst Methoden und Haltungen Was kommt dir da einen Sinn?

00:18:24: Wer eine Haltung hat, für mich wie zu tun.

00:18:28: Die persönliche Integrität von den Menschen, die man beraten, begleitet und unterstützt stucke-tauermöglichen Wegwassungen, dass diese nicht zur Debatte oder zur Diskussion steht.

00:18:41: Dass man vielleicht mehr aus der Haltungsoptik die persönlichen Integrität anschauen muss.

00:18:48: Was bedeutet dann auch die Diversität einer Gesellschaft, einer Organisation?

00:18:52: Für das, was wir machen.

00:18:54: Dann können wir fragen, mit welchen Methoden?

00:18:57: Mit welchen methodischen Zugang und mit welchem Instrument kommen auch diese Integrität und die Diversität, in der unser Ausgrund dieser Erhaltungsentwicklung wichtig ist.

00:19:08: Wie können wir das sicherstellen?

00:19:10: Und da erlebe ich schon, dass es manchmal Methoden sind, bei denen dieser Punkt oder dieser Ankerpunkt aus den Augen verliert.

00:19:21: Man wird die Methode wichtiger als ... für dafür eine Methode Sötter sehen.

00:19:28: Du hast ja schon einige Methoden kommen und gehen sehen, auch Trends erlebt... Was würdest du sagen?

00:19:34: Was ist trotz diesem ganzen Kommen- und Gehen von methodischen Konzepten so ne Konstante die sich auf dieser Handlungsebene aus Ende der Siebziger vielleicht sogar bis in die zwanzigere Jahre durchgezogen hat?

00:19:48: oder was wünschst du dir was ich hätte durchziehen sollen?

00:19:53: Also sind so zwei Elemente, die ich manchmal noch Schwierigkeiten habe.

00:19:58: Die ist jetzt einfach nur als methodische Zugang zu definieren.

00:20:01: aber es sind also zwei Punkte in meinem Alltag, sei das im Bereich der Fachhochschule oder auch im Bereich von den Praxisfeldern die ich tätig war wie immer wieder herausgeschältet hat dass da für mich relevant und wichtig sein ist alles was mit Kommunikationsdauer geht Ob der Lösungsorientierte Kommunikation ist, ob Ressourcen orientiert.

00:20:24: Wie in welcher Form begegne ich die Protagonisten dieser Menschen kommunikativ?

00:20:30: Das war wirklich etwas Wichtiges.

00:20:32: Wenn man sagt, dass die Kommunikations- kommunikation im partizipativen Moment noch lebt.

00:20:37: Und dann muss man wissen, dass das Partizipation komplizierter ist als wenn man eine direkte Kommunikion pflegt.

00:20:46: Ich investiere ... Das, wie ich mit den anderen Menschen rede, investiere wahnsinnig viel und finde einen wichtigen Bestandteil von methodischem Rüstzeug.

00:20:57: in welcher Form.

00:20:58: Ich gehe dann auch mit allen kommunikativ-interaktiven Momenten auf die Menschen zu.

00:21:06: Und etwas, was ich gelernt habe ist die ganze Sozialräumlichkeit.

00:21:12: Sozialarbeit findet irgendwo statt.

00:21:15: Die Räume sind wichtig, dass man diese ... dass man die bespielt, das Bewusstsein hat und ein Teil von diesen Räumen sind.

00:21:23: Und da ist es schon da, wo ich finde, Inklusion- und Sozialraumarbeit oder das Denken in sozialräumlichen Dimensionen so wichtig.

00:21:32: Dass wir nicht sagen, hier ist eine Separation in einer Institution, sondern diese Institution ist in einem Quartier irgendwo.

00:21:41: Ein Beispiel aus dem Alltag, an dem man die Sozialraumarbeiten wirklich auch ... Wir haben uns entschieden, dass wir unsere Institutionesbereich nicht mehr als Außenwohngruppen oder Wohnheim benennen wollen.

00:21:58: Wir haben gesagt, die Menschen, die bei uns leben und arbeiten, haben das Recht.

00:22:03: Das heisst ... Und ich wohne an der Kindergartenstrasse.

00:22:06: Dass sie Post überkommen, was heisst Peter Muster in der Kinder-Gartenstrosse III für das genügend Gramm sind.

00:22:11: So, alles da drin.

00:22:12: Da ist es so!

00:22:14: Das war eine Herausforderung.

00:22:16: Die Post hat sich hin und her gewendet, weil sie gesagt hat, man könne doch nicht alle diese Posten haben, doch eine Postbach geht doch nicht.

00:22:25: Und auch vom ganzen Sprachgebrauch, wie schwierig es da ist, wenn man sagt ... Ich wohne an der Friedhofstrasse.

00:22:33: Und das sind aus unserer Logik von sozialpädagogischem Tue in diesem Falle.

00:22:40: Es ist einfacher von einer Wohngruppe ... Rosarote oder von einer Institution Fagus treten als von diesen Orten.

00:22:50: Also sprach ich ganz schwierig, aber für diejenigen, die hier leben ist das natürlich toll!

00:22:56: Ich habe ein Peter-Mustra angeschrieben an dieser Stasse und nicht als Mitglied eines Wohnheims oder der Wohngruppe von Russenwohngruppen oder sogar noch Intensivwohn gruppen.

00:23:07: Also das schildert es gerade auch, dass es möglicherweise scheinbare Kleinigkeiten sind die doch einen großen Unterschied machen.

00:23:14: Vor allem für die Menschen mit denen wir arbeiten.

00:23:16: du nennst sie ja auch bewohnte Mitarbeiter oder eben Sie beim Namen den sich tragen.

00:23:22: also das stelle ich mir auch über deine lange Berufskarriere als eine große immer wiederkehrende Herausforderung vor quasi immer im Kleinen auch sich um diese doch grundsätzlichen Aspekte zu bemühen.

00:23:37: Aber das ist die Form der Wertschätzung.

00:23:40: Also dann habe ich gelernt, wenn ich jemandem begegnen kann und erinnere mich noch, dass er mir vor einer Woche erzählt hat, meine Mutter geht es nicht gut in diesem Spital.

00:23:50: Und ich frage ihm, wie sie in meiner Mutter geht?

00:23:53: Ich finde das die grösste Wertschättigung, die jemanden bekommen kann.

00:23:57: Gerade in unserem Fall haben wir sehr professionalisiert und wo vielleicht ganz viele Menschen begegnet ... Das können im Kopf halten oder dass irgendwo Werte, das da wichtig ist, dass er nicht einfach ein Fall ist.

00:24:10: Nicht eine nackte Nummer ist, nicht irgendetwas los ist.

00:24:13: Sondern dass er unterwegs ist als Mensch mit seinen Ressourcen und Visionen, die manchmal halt nicht in irgendeinen Schulabfall sind.

00:24:25: Ja, es sind kleine

00:24:26: Sachen.

00:24:27: Das sind die wichtigen Sachen?

00:24:29: Ich erinnere mich vielleicht als kleine Klammerbemerkung sehr eindrücklich.

00:24:32: Ich muss gestehen, ich weiß nicht mehr das war glaube im Kulturzyklus.

00:24:36: da hat ein Kollege der lange Maßnahmen-Einrichtungen geführt hat und selber dann nach seiner Pensionierung offen gemacht hat dass er auch Heimkind war?

00:24:46: Dass

00:24:46: der Scherz schon die weggesehen

00:24:48: ist.

00:24:48: Er ist

00:24:48: Heimleiter gesehen von den Jungschen bei BLW.

00:24:50: Genau!

00:24:51: Und er wurde ja gefragt dem er das Buch veröffentlicht hat und was er alles auch Schlimmes erlebt hat in der Fürsorge dessen, was wir soziale Arbeit damals für Soziale Arbeit oder Fürsage gehalten haben.

00:25:04: Was hat ihn am Leben gehalten?

00:25:06: Und er hat eine Geschichte erzählt – ich weiß nicht ob du dich erinnert – und des Ende von der Geschichte war, dass ein anderer Jugendlicher, der ihn am Fenster gesehen hat wie er raus- oder runterspringen will, anglächelt hat.

00:25:19: Und er gesagt hat diese Form der Menschlichkeit hat ihn quasi als jungen Zirkling wie am Leben gehalten und für ihn den Riesenunterschied macht, bis hin eben... ...als Einrichtungsleiter in Bellevue, als Leitspruch.

00:25:35: Es braucht immer eine Menschlichkeit bei aller Professionalisierung!

00:25:38: Und das höre ich auch jetzt stark als Bledoyer aus seinen Erfahrungen und deinen Ausführungen.

00:25:46: Ja?

00:25:47: Was ich gerade auch ein Beispiel mache wo ich jetzt einfach von der anderen Seite erkenne.

00:25:54: Wir haben jemanden gehabt, bei dem es das Telefon kann und gesagt hat, er ist ganz abgebaut aufgrund seiner Suchproblematik und wir probieren es einmal.

00:26:03: oder da haben wir viel gehört, probieren sie doch einfach einmal.

00:26:06: Wenn's nicht geht, dann ist auch egal... Wir haben den Ego abgeholt und es war noch in Rorschach.

00:26:13: Es gab einen Tag, an dem die Fusion von OSA und OSSB ging.

00:26:20: OSA war der Ausbildungsinstitution für Sozialarbeiter und OSP für Sozialbedingungen.

00:26:25: Jetzt gibt es Tag und Fusion von diesen beiden Institutionen.

00:26:29: Ich habe vorhin eine Thema mit dieser Suchproblematik im Heresau abgehoben.

00:26:36: Sie hat gesagt, ich zügle dich ... Er sagte,

00:26:39: als

00:26:40: ich zur Zerisau angekommen bin in seiner Wohnung, habe er gesagt, dass man die Magnöde anbaut.

00:26:46: Es hat noch wenige Sachen in der Wohnung gehoben, welche ich nicht runterzügeln würde.

00:26:50: Das wenigste, das er hatte, war ein Fitnessgerät mit unendlich viel Gewicht.

00:26:58: Ich musste von der obersten Wohnung in mein Auto arbeiten und wusste, in zwei Stunden muss ich im Haar etwas moderieren.

00:27:07: Aber ... Als ich dort war, war es so ein Teil.

00:27:09: In dem Moment, als ich das Tag gemacht habe ... Wichtigste ist die Entschuldigung und die Schwere.

00:27:17: Und mein weisse Hemd war einfach dreckig.

00:27:20: Ich hatte keine gute Fälle in der Tagung, aber dieser Mann ist heute noch da.

00:27:28: Er hat mit seiner Sucht überlebt, umzugehen.

00:27:32: Der lebt nur hier.

00:27:34: Und er schrieb immer regelmässig ein Essen-Mess, wenn ich wieder als Vötterin drin war.

00:27:39: Da ist es oder?

00:27:40: Also das Erlebnis der sehr schon die Wege erzählt hat, ist jetzt auf der anderen Seite da, wo mich einfach im Rad drüberhängt.

00:27:49: Ja also eben kenne ich auch von dir so diese Wichtigkeit, diese konkrete Interaktion mit den Menschen aber auch mit Mitarbeitenden, Mitstudierenden und Kollegen und Kolleginnen hat.

00:28:02: Gleich würde ich gerne nochmal ... wie soll ich sagen, auf eine andere Ebene gerne mit dir gucken.

00:28:07: Du hast vorher eben den Range auch vom Handeln zur Sozialpolitik aufgemacht.

00:28:12: Ich werde gern eine Kollegin von uns zitieren die in vor zwei Wochen ein Interview gegeben hat, Mechtheld Seite Die gesagt hat in diesem Interview Sozialarbeit war und ist nie eine revolutionäre Angelegenheit.

00:28:29: Teilst du Ihre Einschätzung?

00:28:32: Nein Er kam mit der Pfiffen-Sächsigkeit an, oder?

00:28:39: Weisst du, das ist ein Teil ... Ich muss mich nicht mehr bewerben.

00:28:43: Ich kann nur noch gewöhnen!

00:28:44: Und ich finde tatsächlich, wenn ich das so abklärt anschauen, dann entspricht auch nichts meinem Verständnis von Sozialarbeit und Sozialpädagogik.

00:28:56: Ich glaube, da wünscht ich mir wirklich mehr, wenn etwas passiert in unserer Region.

00:29:02: In den Feldern, wo jetzt die Menschen leben und auf gewisse Räume und Unterstützung angewiesen sind, dass man auch aggressiver gegenüber gewissen Entscheidungen oder Entwicklungen oder Dynamiken gegenübertreten könnte.

00:29:18: Ich glaube wir könnten es fachlich begründen.

00:29:21: Wir könnten es auch in einem professionellen Kontext begründen ... Ich habe Sozialarbeit, so wie ich groß geworden bin.

00:29:28: Und da war es wirklich auch in den Achtzigerjahren, wo wir noch Jugendunruhe waren oder?

00:29:33: Sozialpädagogisch ist gleich Zürich und Container erzünden gewesen.

00:29:38: Da war es so!

00:29:40: Ja, da waren wir wirklich unterwegs.

00:29:42: Und haben das auch so verstanden – und ich kann immer verstehen, was ich in der Sozialpä- und Sozialarbeit gemacht habe … immer auch als politische Statements gegenüber diesen Menschen, die wir da begleitet und betreut haben.

00:29:54: Und darum finde ich, es würde uns gut tun, wieder einmal eine Revolution zu starten.

00:29:59: Es würde uns wirklich gut tun!

00:30:00: Was müsste denn in dieser Revolution verändert oder gar abgeschafft werden?

00:30:06: Oder wenn man es positiv will, wie sehen dann die Sozialarbeitswelt nach dieser Revolution aus?

00:30:12: Also ganz sicher wenig Verwaltung... wie in der Administration, vielleicht auch wieder ein bisschen mutiger sein.

00:30:20: Ich versuche nicht mehr zu sagen, die grösste Kultur, die uns hindert ist Fehler für Miedungskultur oder dass wir immer unterwegs sind.

00:30:30: Ja, keine Fehler machen!

00:30:31: Und ich erlebe da bei ganz vielen Studierenden, die sagen, ah, das kann ich nicht und ich sage, das kannte ich noch nicht Das ist die richtige Formulierung.

00:30:41: Wir müssen uns trauen, vielleicht etwas zu machen, das wir nicht hundertprozentig wissen, dass es dann einfach auch sicher ist, als Möhn wieder mutiger wird.

00:30:51: und da finde ich den ersten Teil einer Revolution.

00:30:55: Da wünsche ich mich ja sehr.

00:30:58: Brauche dann halt einfach hauflich Druckedäckung, gerade von einem solchen Studiengang, gerade vom solchen Departement.

00:31:04: Jawohl!

00:31:05: Wollen wir haben?

00:31:07: Also Fehler von mir, die ich weiss, vom Menschen mit der psychischen Krankheit ist etwas vom allerschlimmsten.

00:31:14: Dann hat es gleichzeitig Medis.

00:31:18: Es darf nichts mehr passieren.

00:31:20: Es dürfen auch nicht mehr riskiert werden, was außerhalb des Mainstreams ist.

00:31:25: und wir bewegen uns schon in vielen Sachen so im Mainstream.

00:31:30: Das ist schon noch schön, wie man einfach so ... Da kannst du einfach

00:31:35: los.

00:31:35: Du könntest gerne so visionär

00:31:38: sein.

00:31:38: Ja, ich weiss ja auch nicht.

00:31:39: Bei uns in das Fachgespräch ist es ja nicht nur die Möglichkeit zurück zu blicken sondern auch willkommen an und dazu die Möglichkeit jetzt uns, die wir ja noch aktiv an der sozialen Arbeit weiter teilnehmen, uns gern noch einen Ausblick und eine Hoffnung mitgeben.

00:31:56: Aber bevor wir das tun würde ich gern daran anschließen nochmal zurückkommen auf so aktuelles Leitparadigma, das ich nicht nur in der Schweiz sehr wahrnehme.

00:32:06: Das sich aus meiner Sicht ein bisschen durchgesetzt hat in Europa und in der Schweiz eben dieses Schlagwort von Fördern und fordern oder umgekehrt.

00:32:17: Kannst du das nachvollziehen?

00:32:19: Dass es so wirkmächtig geworden ist?

00:32:22: Und wie schätzt du die Auswirkungen von dieser... Ich nenn's jetzt mal Parole von diesem Leitsatz Vor allem auf die Adressatinnen, aber auch auf die Organisation und die Fachkräfte.

00:32:32: Wie schätzt du das ein?

00:32:36: Ich habe mich schon ein Stück weit verabschiedet von dem Förder-Bardigma.

00:32:42: Der Förderer heisst immer ... Wir sind in einer Form von Leistung, Leistung und Leistung.

00:32:50: Und ich versuche auch zu vermitteln, dass wir uns in der Sozialbedingungen machen, auch momentan.

00:32:57: Das ist der Moment, in dem wir erleben, ob man Sicherheit gibt oder einfach mal zuzulassen.

00:33:04: Ohne Förder, ohne Förder.

00:33:06: Einfach einmal da sein.

00:33:07: Der hat genau gleich viel Wert und dann verlieren wir ein bisschen.

00:33:10: Wir sind andauernd in einem Prozess.

00:33:12: Wo heisst das Ding?

00:33:13: Dann muss es diese Ziel.

00:33:15: Smart-Ziele über Prüfungszielen, Kontrollingszielen ... Manchmal brauchen die Menschen einfach auch einen Ort, wo sie einfach sein können.

00:33:23: Und dann macht's auch Sinn, wenn eine Ausbildung die Person einfach einmal kann.

00:33:27: Diese Moment ist ein Stück weit dran.

00:33:31: Ich war letztendlich in einem Coaching, wo es in den Kindern- und Jugendpsychiatrieen war.

00:33:40: Wir wollten diesen Punkt bringen, sind doch einfach mal da?

00:33:44: Gehen durch den Bub einfach die Sicherheit, dass das okay ist, dass er hier ist!

00:33:49: Und dann vergessen wir etwas, weil wir immer so entschleunigen.

00:33:57: Was ich nicht verpassen will in diesem Fachgespräch, weil es mich persönlich auch interessiert und ich nach sechzehn Jahren immer noch nicht genau weiß was denn eine Ostschweiz spezifische soziale Arbeit ausmacht.

00:34:10: Würde ich dich gern fragen als einen ausgewiesenen Experten- und Mitgestalter dieser Ostschwizer sozialen Arbeit gibt's sowas wie eine OstSchweizspezifischen Soziale Arbeit?

00:34:22: Wenn ja wodurch zeichnet die sich Ausgibt da Schlüsselpersonen Schlüsselprozesse, Schlüsselthemen.

00:34:29: Gibt es so etwas wie eine Ost-Schweizer soziale Arbeit?

00:34:32: Ich weiss das auch noch.

00:34:34: Ich vermute einfach.

00:34:39: Wenn ich gelernt habe in der Kantone Schaffhausen, Thurgau, St.

00:34:43: Gallen und Stuckritau in Graubünden ... Sie sind sehr föderalistisch unterworfen oder sehr nach innen.

00:34:55: Und Autor daraus passiert.

00:34:57: meint ich ein Stück weit nicht eine Vernetzung mit den anderen Kantonen.

00:35:02: Das ist etwas, was vielleicht kulturell auch mit dem Bodensee zu tun hat.

00:35:06: Denn der Bodenseee schliess ja irgendwo auch ein kulturlogisches Gebiet ab und der Bodesee macht schon noch etwas kulturelles aus.

00:35:19: Und da inne meinte ich, dass die Kantone ... Obwohl sie immer wieder ähnliche Themen haben, auch sehr landwirtschaftlich orientiert sind, schon starke Treife nach innen haben.

00:35:31: Gerade zu unserem Bereich würde es sein machen, dass man sagt hey wir müssen uns mal überlegen wie wir die Menschen unabhängig von kantonalen Bedingungen die Möglichkeiten geben zur Entwicklung oder zur Förderung.

00:35:46: im Kinder- oder Jugend- oder Erwachsenenbereich.

00:35:49: Das ist immer so ein Teil und der andere Teil finde ich einfach immer die Sprache.

00:35:54: Die Sprache ist für mich ein Teil, das auch Identität gibt und auch einen Zugang gibt.

00:35:59: Und Thurgauer Dialekt und Ostschweizer Dialekt sind schon sehr ... wie gerade ...

00:36:09: Jetzt wird es interessant!

00:36:10: Ja, ich habe gemerkt, der Eis wird ganz glatt.

00:36:17: Hau mit Blick auf die Abbiegungen Richtung Ende des Fachgesprächs, wo wir auch nochmal die Möglichkeit haben fürs Publikum Facetten noch anzusprechen.

00:36:27: Die jetzt noch nicht gestreift wurden wird mich noch interessieren persönlich also eben in deiner persönlichen Berufsbiografie was musstest du in den letzten forty fünf Jahren lernen und was durftest Du lernen?

00:36:41: Eben über alle Ebenen die Du gespielt hast hinweg?

00:36:47: Also so jetzt im Ende Februar, wo auch meine Hauptamtlich-Tätigkeit stattfindet.

00:36:56: Schon dass ich weniger weiss, dass ich weiß und das ist auch gut.

00:37:03: Also ich finde so ... Die Sehnsucht nach Wissen, die Sehmsucht nach können etwas greifen oder begriffen, da finde ich etwas vom Spannendsten.

00:37:15: An dem Punkt, den ich wirklich gelernt habe, war es so neugierig.

00:37:20: Und im Neugierigen steckt auch eine diagnostische Fähigkeit.

00:37:26: Man kann verstehen, warum man das so macht und wieso man es so nimmt.

00:37:32: Also ich habe wirklich gelernt, dass die Neugiere unglaublich ihre Ressourcen sind.

00:37:40: Wir haben uns schon immer überlegt, in welcher Form wir das auch in Unterricht bringen können.

00:37:46: Es war neugierig auf dem, den ich als Sozialarbeiterin oder Sozialpädagogin mache und was diese Neugierungen auslösen könnte.

00:37:54: Das habe ich noch nicht herausgefunden.

00:37:57: Ich

00:37:58: müsste sie noch mal fünf Jahre haben.

00:37:59: Dann gäbe es vielleicht eine methodische Taktik für die Möglichkeit zum Datistudieren der Nächste.

00:38:08: Was würdest du eine dir lieben jungen Person mitgeben, die dich um Rat und deine Einschätzung fragt?

00:38:16: Die sich gerade überlegt, pruflich den Weg in die soziale Arbeit einzuschlagen.

00:38:24: Was wäre dein Rat an diese Personen?

00:38:27: Das sind Fragen, wo?

00:38:28: im IT-Studieberatung, wenn es darum geht soll ich lieber Sozialarbeit oder Sozialpädagogik studieren?

00:38:35: bei Informationsverstaltungen, ist dann soziale Arbeit überhaupt das Richtige.

00:38:40: Die kommt immer wieder.

00:38:42: Und ich versuche dann so wie zu sagen überlegen mal was du über den Tag gern machst?

00:38:49: Also was mache ich wirklich gerne?

00:38:50: und wenn das mit der Kernkompetenz oder mit der Kerneufgabe des Sozialarbeitssozialpädagogik gut anschlussfähig ist und du noch gerne mit Menschen zusammen schaffst, wo du nicht kennst.

00:39:05: Und du sogar die Beziehungsfähigkeit hast mit Menschen zu sein, mit Menschen Zeit zu verbringen oder sich auch mit Menschen ansetzen, die dich nicht einmal magst.

00:39:14: Aber du machst es und musst das machen, weil das der Auftrag ist und weil diese Menschen jetzt bei dir in der Beratung sind oder auf den Wohngruppen sind.

00:39:22: Ich glaube, sie haben so Grundsätze, wo Sozialarbeit und Sozialpädagogik unglaublich auch wertvoll macht Überzeugt auch in den Arten, die ich hier gemacht habe.

00:39:36: Das ist einer der spannendsten Chips und Berufs- und Anwechslungsreiche.

00:39:41: Also wenn ich in den fünfe Sechzeig war und ich müsste gehen ... Ich würde noch mal in den Fünfen Sechzig sein!

00:39:46: Ich werde noch einmal irgendwelche Gewicht von den Wohnungen ausholen.

00:39:51: Eigentlich ist es

00:39:52: so geil!

00:39:53: Ein wunderbares Schlusswort, aber gleich würde ich gerne eine Frage loswerden, vor allem mit Blick.

00:39:59: auf dich und deinem beruflichen Werdegang.

00:40:01: Wenn man dich sucht, im Netz wird mir annehmen Stefan Riebler dann kommen tausend Einträge die in Breite und Tiefe ähnlich wie in anderen Homepages immer sichtlich machen was du alles schon gemacht hast.

00:40:19: Man findet es aber nett!

00:40:20: Man muss ein bisschen recherchieren.

00:40:23: und gleich eben wenn man auf deine Vita guckt ich erlaub mir mal kurz das Nummer aufzuzählen, du bist in der Sozialpsychiatrie langjährig unterwegs.

00:40:32: Du bist Mitbegründer und langjährige Co-Leiter einer großen Organisation für Wohnangebote.

00:40:38: Du hast eine Firma für sozialinformatik mitbegründenlang begleitet.

00:40:42: Du bist Hochschullehrer weiterbildender Berater.

00:40:46: wahrscheinlich habe ich was vergessen Und eben meine Frage ist... Der Tausendsasser war ja vorher so ein Begriff wie wir eingestiegen sind Und ich überlege mir, ist diese Multi-Expertise eines Tausend Sasas im besten Sinn heute noch denkbar in Zeiten von Spezialisierung nötig, notwendig und überhaupt noch möglich.

00:41:11: Also eben auch für mich der Grund was passt alles in ein Leben?

00:41:17: Ich habe das nicht gefunden.

00:41:18: Es ist eigentlich nur der Beweis dass es nicht so wahnsinnig viel ist.

00:41:26: Wahnsinnig gefunden, sondern es war immer so eine Flüsse.

00:41:29: Es war einfach da.

00:41:31: Und alles, was ich gemacht habe, habe ich unanständig leidenschaftlich gemacht.

00:41:35: Wirklich!

00:41:37: Da habe ich mir schon wirklich überlegt, ob ich nicht tatsächlich aus einer Generation oder aus einer Nära komme, die jetzt diese Plätze nicht mehr hat.

00:41:49: Ich habe immer alles versucht zu verknüpfen ... Ich als Sozialpädagog, was brauche ich mit der Digitalisierung?

00:41:55: Was brauche die Kommunikation?

00:41:57: Was braucht man mit den Kriseninterventionen und so weiter.

00:41:59: Das heisst immer unglaublich viel um mich herum aber nie eine wirklich reine Expertise genau in diesem Bereich.

00:42:07: Immer wieder zurückgekoppelt haben wir gefragt wie kann ich das machen wenn ich im Alltag bin?

00:42:13: Welche Methoden unterstützen wir?

00:42:15: Welches Erklärungsmuster ist es für uns?

00:42:17: Und ich glaube die Heutzutage ist das Experte... Wissen für einen Bereich wird immer wichtiger.

00:42:25: Ob es die gleiche Wertschöpfung dann hat, da weiß ich nicht.

00:42:30: Da werden die jungen Leute sagen, wenn sie nach einem unseren Job

00:42:35: machen.

00:42:36: Gut, Leidenschaft war gerade ein Begriff Dino für dich und mit allem rechten Anführungszeichen erwähnt hast ... Abschließend noch eine Frage, die leidenschaftlich auf der Zunge liegt.

00:42:52: Die unbedingt gefragt werden will, die Stefan Wänden errichten wollt?

00:42:58: Dann wäre jetzt für ein oder zwei Fragen sehr gern die Gelegenheit!

00:43:02: Ich habe einen Mikro.

00:43:03: kann das gerne geben... Wer

00:43:05: mag?!

00:43:06: Ja, gerne!

00:43:09: Stichwort Leidenschaft,

00:43:10: Stefan es liegt mir doch jetzt wirklich ey ich halte kaum aus.

00:43:15: was ist denn mit der Trainingshose passiert?

00:43:16: Was machen wir denn da, wie du eingestiegen bist?

00:43:19: Also die Studentin... Ja!

00:43:21: Die Studentin.

00:43:23: Wie machen wir da weiter in so einer Situation?

00:43:25: Was brauchst du zu den Trainingshosen?

00:43:27: Also diese Studentin hat natürlich auch erzählt, wie es vorwärts ging und dann habe ich ihn noch cool gefunden.

00:43:32: Sie haben versucht mit diesen Jugendlichen eine Auseinandersetzung gehabt.

00:43:37: Warum habe ich die Trainingshausen aus?

00:43:39: Und wieso habe ich keine Ahnung, warum stört sie mich oder nicht?

00:43:42: Da habe ich wirklich cool gefunden.

00:43:47: Weisst du in der Grund, warum wir darüber diskutiert haben?

00:43:50: Ich kann dir vielleicht zügelmal mit den Trainingshauses in den Unterricht kommen.

00:43:54: Wenn es sicher wäre ... Das ist das erste, was ich mir überlegt habe.

00:43:57: Kommt da, probiere ich mal!

00:43:58: Ein Abschluss oder?

00:44:00: Nein, ich bin noch nicht zugekommen.

00:44:01: Das war erst die letzte Mähntung.

00:44:04: Ja, ein Mähnte-Kund.

00:44:08: Weil es schon am bequemsten ist.

00:44:11: Und dann habe ich wirklich auch cool gefunden, dass sie einfach mal diskutiert haben.

00:44:15: Was sind die Positionen?

00:44:16: Warum trengst du Hause ja oder warum nein?

00:44:18: und heutzutage gibt es ja so coole Trainingshause.

00:44:21: Und ich hatte die haus nachgedacht, da ist halt ein Trainingshaus!

00:44:28: Gut noch eine Frage, die sehr gerne gefragt werden mag.

00:44:34: Dann sehr gern Christine.

00:44:36: Stefan, du hast dir vorher schon gesagt, wenn du ... Wenn du noch mal in der Nähe von den Seilern gehen darfst, wird es dir auch noch einmal.

00:44:42: Also einfach so auf deine Energie her.

00:44:45: Was machst du jetzt mit dem ganzen Wissen?

00:44:48: Schreib das Buch.

00:44:50: Lass es einfach irgendwo neimt.

00:44:52: Zum Beispiel hier draussen.

00:44:56: Wie ist das da?

00:44:57: Es geht wirklich ein grosser Zyklus und findet einen anderen Ausdruck.

00:45:01: Das ganze Wissen, deine Fachlichkeit.

00:45:04: Magst du noch etwas denn in diesem Bereich oder so?

00:45:07: Ist gut gewesen!

00:45:09: Weisst du, wo auch die Route ihre Worte gesprochen hat?

00:45:13: Da hat mich schon berührt.

00:45:15: Aber ich entziehe nicht so.

00:45:17: Ich finde es ist nicht so wahnsinnig überragend und ... Also, ich habe Enkelinnen, denen erzähle ich alles.

00:45:24: Ja genau,

00:45:24: wenn er sagt!

00:45:26: Die müssen wir zulassen, da ist ja...

00:45:28: Und ihr könnt dann später hier rein, also weißt

00:45:30: du?

00:45:30: Unbedingt, unbedingt.

00:45:33: Nein, hab ich immer gesagt, ich bin zoniert und nicht dort.

00:45:39: Wenn mir so redet, dann erlebe ich ja ganz viel, da ist vielleicht noch etwas und dort und so.

00:45:45: Und da finde ich auch eigentlich auch noch richtig

00:45:47: schön.

00:45:48: Danke Stefan.

00:45:49: Gut!

00:45:49: Ich würde gerne das Fachgespräch beschließen und nochmal aufgreifen was gerade gesagt wurde.

00:45:55: Ausblick also eben beim Blick auf die soziale Arbeit stand jetzt mit Blick in die Zukunft.

00:46:01: gibt es was was dir Sorge macht?

00:46:03: Und gibt's was was die Hoffnung und Mut macht?

00:46:08: Ja, mir macht schon Sorgen wie die ganz politische Entwicklung so stark auch ins operative Tue von Sozialarbeit und Sozialpädagogik eingereift.

00:46:22: Da machen wir wirklich Sorgen!

00:46:24: Also wenn irgendjemand mir sagt, warum ich das Erlebnis pädagogisch im Projekt einfach nicht mehr mache und da eine reine finanzielle ökonomische rechtliche Rahme gibt Das merke ich schon.

00:46:38: Die Serie ist, wir haben wirklich fast das Herz.

00:46:42: Wir verlieren unsere Fachlichkeit, die ich immer sage.

00:46:45: Fachlichkeit ist ein ökonomischer Wert.

00:46:48: Es hat etwas mit Nachhaltigkeit zu tun und es hat auch etwas mit einer Entwicklung zu tun.

00:46:53: Und dann machen wir wirklich Sorgen.

00:46:56: Wenn man aber auch freut ... den partizipativen Moment von Peer-Arbeit, von Analose.

00:47:06: Wie können wir die Ressourcen, wie können wir diese Erfahrungswerten, die Grösse und die Dimensionen einbinden?

00:47:12: Ich erlebe auch viele Studierende, die das in der DNA haben.

00:47:16: Das hatte ich nie drin.

00:47:19: Ich war aus einer anderen Generation und musste lernen, inklusiv zu denken.

00:47:24: Und diesen partizippativen moment konnte gestalten werden.

00:47:27: Ich lernte Partizipation.

00:47:30: Strenn!

00:47:31: Du bist rausgefahren.

00:47:33: Ich weiss schon, wie es geht.

00:47:35: und dann in einem partizipativen Prozess und ganz anders, das ich gerne möchte

00:47:39: ...

00:47:40: Dann machen wir den Fehler noch mal.

00:47:44: Wunderbar, das nehme ich gern als Schlusswort lieber Stefan.

00:47:47: Vielen vielen Dank für den biografisch gewerbten Einblick und den Rundgang durch die soziale Arbeit der letzten Jahre aber auch der aktuellen Jahre.

00:47:57: Ja, vielen Dank.

00:47:59: Vielen

00:47:59: Dank für das Wortgespräch.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.